Gottesdienste
mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden 98/99
in Gönningen
Vorstellungs-Gottesdienst
Konfirmations-Gottesdienst
 

Konfirmanden-Vorstellung am 4.10.98 "Über den Wolken" oder: Sehnsüchte, Hoffnungen, Träume

Vorbereitungen
Glocken
Gospelchor (1)
Votum - einfaches Amen
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes
sei mit euch allen!
gesungenes Amen.
Begrüßung
Fliegen Sie auch so gerne wie ich?
Eigentlich brauche ich das wenigstens einmal im Jahr:
das flaue Gefühl vorher und während des Starts,
der Blick auf die Wolken von oben oder auf das blaue Meer oder die winzigen Häuser,
das merkwürdige Gefühl in kurzer Zeit solch große Distanzen zurück zu legen.
"Über den Wolken" -
vielleicht verbinden sich auch für Sie ein paar Sehnsüchte und Hoffnungen und Träume mit dem Gedanken ans Fliegen.
Wir laden Sie in diesem Gottesdienst, den wir miteinander vorbereitet haben, ein,
ein bißchen mit uns Ihren Träumen nachzuhängen.
Als erstes Lied haben wir ein altbekanntes Lied herausgesucht,
weil es uns vielleicht über die Generationen hinweg verbinden kann:
"Lobe den Herren", Lied 447.
Gemeindelied EG 447,1-3 "Lobe den Herren"
Psalm 113 = EG 745
"Ehr sei dem Vater"
Gebet
Abheben,
raus hier,
dorthin, wo's warm ist und ich den Kopf frei bekomme,
die Erde weit dort unten, wo manches klein und nichtig wird
und man sich ein bißchen wie im Traum fühlt.
Guter Gott,
wir kommen zu dir an diesem Morgen mit unseren Träumen, unseren Sehnsüchten und Hoffnungen -
freilich auch in ihren geplatzten Ausführungen:
so manches erwies sich als Seifenblase,
so manches erreichen wir nicht,
so manchen Traum müssen wir schweren Herzens zu Grabe tragen.
Guter Gott,
du hast uns die Sehnsucht nach Leben ins Herz geschaffen,
laß uns bei dir Heimat finden
und so in uns selbst heimisch werden.
Geh mit uns auf unserem Weg -
auch jetzt durch diesen Gottesdienst.
In der Stille beten wir zu dir.
Stilles Gebet/Abschlußvotum:
Halleluja, lobet, ihr Knechte des Herrn,
lobet den Namen des Herrn!
Amen.
"Über den Wolken"
Überleitung mit Verweis auf KonfiCamp (gr. Bild)
Lied "Über den Wolken" von Reinhard Mey/Dieter Thomas Kuhn
Bilder vorstellen (wurden im KU gemalt zum Thema)
Statement verlesen (wurde im KU vorbereitet zum Thema)
Interview durch Carolin mit Gottesdienstbesuchern (spontan)
Wolken beschriften lassen (mit Stichworten zum Thema durch die Gottesdienstbesucher)
Wolken einsammeln lassen
Gospelchor (2)/Wolken aufhängen
 
Predigt
"Über den Wolken" -
Dieter Thomas Kuhn macht's möglich,
daß heute die Kids aus vollem Herzen zu einem uralt-Song von Reinhard Mey mitsingen.
"Über den Wolken" -
einige von Euch haben ja vergangenen Mittwoch einen Flug in die Wolken gemacht.
Mit Frau Weyell seid Ihr auf Ballonfahrt gegangen -
nur in der Vorstellung,
aber immerhin.
Eure Bilder erzählen von Euren Blicken herab auf unsere Erde.
Ihr habt das gemalt, wovon uns die anderen erzählt haben:
von Eurer Sehnsucht danach, geliebt zu werden,
von Eurem Traum, einmal reich oder wenigstens wohlhabend zu werden, sich vieles leisten zu können,
über gute Zeugnisse und einen guten Job es einmal zu etwas zu bringen.
Ihr habt aber auch davon erzählt,
wie Ihr Angst vor Gewalt habt
und davor, krank zu werden,
oder einen geliebten Menschen zu verlieren.
"Über den Wolken" -
na ganz so weit ging es für jenen kleinen Mann nicht hinaus, von dem Ihr auf dem Konficamp oder auch sonst schon mal gehört habt.
Vielleicht erinnert Ihr Euch an den Zachäus,
ein bißchen klein geraten
und ziemlich unbeliebt, weil er den Leuten als Zolleinnehmer das Geld aus den Taschen zog -
damals vor knapp 2000 Jahren.
Er hatte auch seine Träume vom Leben:
geliebt zu werden, reich sein, sich was leisten können, gehörten offensichtlich auch dazu.
Aber er mußte seinen Wohlstand teuer bezahlen.
Er wurde einsam,
die Leute hielten verständlicherweise immer weniger von ihm
und bei ihm selbst drehte sich irgendwann alles nur noch darum,
es den Leuten so richtig zu zeigen
und sie noch mehr zu schröpfen.
Und warum wurde sein Leben so krumm und schief?
Weil er das, was er suchte, was er sich erträumte, am falschen Ort suchte -
und damit ist er uns sehr nahe,
jener kleine Mann aus dem ersten Jahrhundert.
Vielleicht unser halbes Leben läuft so,
daß wir die Dinge am falschen Platz suchen;
und meistens läuft das so wie in dem Witz,
wo einer seine verlorenen fünf Mark im Wohnzimmer sucht und nicht im Keller, wo er sie verloren hat.
Warum er im Wohnzimmer suche,
obwohl er das Geld doch im Keller verloren habe?
Die Beleuchtung dort unten sei zu schlecht,
hier im Wohnzimmer suche es sich viel angenehmer.
Manchmal sind wir solche Witzfiguren,
die genau wissen, daß sie das Leben am falschen Ort suchen, nur weil es da etwas bequemer ist und heller scheint.
Da sucht man die Anerkennung bei anderen in der Prahlerei, wieviel man saufen könne
und daß einem auch nach der zehnten Zigarette noch nicht schlecht werde.
Nichts dagegen, mal über die Stränge zu schlagen,
nichts dagegen, hinterm Gemeindehaus Fetz zu machen -
aber alles dagegen,
wenn Ihr Euch vormachen laßt,
daß der stark ist und den richtigen Weg findet,
der sich immer an die Clique anpaßt.
 
Ich meine im Gegenteil allerdings auch nicht,
daß wir Älteren alles und womöglich auch noch besser wüßten.
Streitet Euch ruhig mit uns Erwachsenen -
aber hört auch mal so zu, wie Ihr selbst wollt,
daß wir Euch zuhören und ernst nehmen.
Wir alle stehen dauernd vor der Frage,
ob wir wirklich im Wohnzimmer suchen wollen,
nur weil es da angenehmer ist.
Oder doch mal hinab in den Keller,
vielleicht mit einer Taschenlampe in der Hand.
Erinnert Ihr Euch:
Auch der Zachäus macht sich noch einmal auf die Suche.
Doch für ihn ging es nicht runter,
sondern rauf:
rauf auf einen Baum,
weil er endlich den Überblick gewinnen wollte,
endlich durchblicken wollte, wofür es sich wirklich lohnt zu leben.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf,
daß ab und zu der Konfis ein bißchen wie der Baum des Zachäus ist,
wo man mal ein bißchen genauer hinguckt,
was das ist mit dem Leben.
 
Der Zachäus ist auf den Baum geklettert,
so wie Ihr auf Eure Ballonfahrt am Mittwoch gegangen seid
und hinabgeschaut habt.
Der Zachäus ist hochgeklettert -
und auf einmal hat da einer freundlich zu ihm aufgeschaut.
"Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm:
Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muß heute in deinem Haus einkehren.
Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden."
Der Jesus hat freundlich zu ihm nach oben geschaut -
und dann hat er ihm gesagt, daß er ihn ganz dringend brauche.
Klar, er hat irgendwo eine Einkehrmöglichkeit fürs Vesper gesucht,
schließlich hat auch der Herr Jesus Hunger gehabt.
Aber vielleicht heißt das noch mehr, was Jesus da sagt.
Vielleicht ist das genau das, was der Zachäus wenigstens einmal im Leben ganz genau hören mußte:
Du, ich brauche dich,
Du, du bist wichtig.
Ihr wißt, daß das ja so ein bißchen mein Motto für meinen Konfirmandenunterricht ist:
daß Ihr wißt und spürt:
Ich bin wichtig - ich bin wichtig für Gott!
Das ist da in jenem Moment passiert,
daß das der Zachäus kapiert hat:
Mann, ich bin dem Jesus wichtig,
ich bin Gott wichtig.
Nicht zuerst mal, damit Jesus einen Freiplatz zum Vespern findet,
oder weil ich ihm eine ordentlich Bude zum Logieren bieten kann -
ne, einfach, weil er sieht, daß ich eine ungeheure Sehnsucht nach Leben habe
und ich dieses Leben nicht in meinem Wohlstand finde und meinem Job und meinen zweifelhaften Vergnügungen.
Auf einmal kam ihm wieder in den Sinn, was er als Junge mit 13 Jahren mal in seinem Tora-Unterricht gelernt hatte,
daß die Sehnsüchte und Träume und Hoffnungen doch was mit Gott zu tun haben.
Daß Gott uns so geschaffen habe,
daß wir das Leben nur im Kontakt mit ihm finden.
Er hatte das längst aus seinem Gedächtnis und seinem Leben verdrängt.
Nichts hätte ihn wieder an das einst Gelernte erinnern können,
keine guten Worte des Rabbis,
keine Schelte von seiner alten Mutter,
hätte ihm nicht der freundliche Blick Jesu getroffen,
dort auf seinem Maulbeerfeigenbaum.
"Zachäus aber trat vor den Herrn und sprach:
Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen,
und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück."
Dieser eine Blick aus diesen Augen hat sein Leben verändert.
Er hat gemerkt,
daß es toll ist, etwas zu schaffen, gut zu verdienen,
angesehen zu werden, weil man gute Leistung bringt;
und er hat gemerkt,
daß das zum Glück nicht reicht.
Daß es die Liebe Gottes und Freundschaft und Vertrauen und Hilfsbereitschaft unter den Menschen braucht,
um das Glück zu finden.
Laß es Dir nicht weiß machen,
daß man zu kurz kommt, wenn man sich für andere einsetzt.
Ihr habt in den letzten Konfis-Stunden Bibelverse herausgesucht, die vor allem das in den Mittelpunkt stellen:
miteinander teilen,
den Mund für die aufmachen, die sich nicht selbst wehen können.
Ich weiß noch, wie mich meine Leute immer ein bißchen komisch angeguckt haben, als ich jahrelang bei mir daheim mit anderen die Jugendarbeit umgetrieben habe.
Das war alles andere als verlorene Zeit -
und die Schul-Noten haben in Wirklichkeit auch nie drunter gelitten.
Dabei habe ich dort das Wichtigste gelernt:
Ich habe gelernt,
daß Jesus auch mich freundlich anschaut.
Wie Ihr wißt bin ich nicht gerade ein Kostverächter geworden und ohne einen bestimmten Betrag auf meinem Konto würde es mir schwer fallen auszukommen.
Aber es kommen meist ziemlich schnell die Zeiten im Leben,
wo man etwas wirklich Tragfähiges braucht,
damit der Traum vom Leben nicht zerplatzt.
"Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren."
Irgendwann - naja, vielleicht war das sogar schon mal - schaust du einem Mädel, beziehungsweise einem Jungen tief in die Augen und du weißt,
daß Träume wahr werden können -
allerdings platzen sie erfahrungsgemäß auch ab und zu wieder,
das gehört auch dazu zum Leben.
 
Der Traum vom Leben, den du mit Jesus Christus träumst, der platzt niemals
diese Liebe Gottes, die du auf seinem Gesicht und aus seinen Augen ablesen kannst,
die trägt -
und gibt unseren Sehnsüchten und Träumen und Hoffnungen ihren rechten Stellenwert in unserem Leben;
diese Liebe macht uns stark zur Liebe für andere, weil wir nur gemeinsam glücklich werden können,
diese Liebe trägt auch, wenn die Ängste und Unsicherheiten kommen.
"Über den Wolken" -
nein, hier unten auf Erden,
mit beiden Beinen im Leben -
voller Sehnsüchte und Hoffnungen und Träume -
getragen von Gottes Liebe -
das wünsch' ich Dir heute für Dein Leben!
Amen.
 
Gemeindelied EG 637,1-3 "Ins Wasser fällt ein Stein"
Fürbittengebet mit "Herr, erbarme dich" EG 178.11 ("Herr, wir rufen zu dir") (durch Konfirmanden vorbereitet)
Vaterunser
Vater unser im Himmel!
Geheiligt werde Dein Name!
Dein Reich komme!
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden!
Unser täglich Brot gib uns heute!
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern!
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen!
Denn Dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.
Gemeindelied EG 603,1-4 "When Israel was in Egypt's land"
Bibelübergabe
Gospelchor (3)
Abkündigungen
Segen/Amen
Der Herr segne Dich und behüte Dich!
Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über Dir
und sei Dir gnädig!
Der Herr erhebe sein Angesicht über Dich
und gebe Dir Frieden!
gesungenes Amen
Orgelnachspiel

Konfirmations-Gottesdienst am 2.5.99 (nach Form III)

9.10 Uhr: Treffen im Pfarrhaus, Gang zur Kirche
9.34 Uhr: Vorspiel (Orgel) und Einzug
Lied EG 447,1.2.6-8 "Lobet den Herren!" (Orgel)
Gruß und gesungenes Amen
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
Begrüßung
Festen Boden unter den Füßen spüren
auf dem man sicher stehen oder tanzen oder gehen kann.
Sie, liebe Eltern und Großeltern, liebe Patinnen und Paten,
liebe Festgäste,
liebe Gemeinde,
Sie wünschen das unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden:
festen Boden unter den Füßen,
der sie im Leben trägt
und sicher gehen läßt auf rechtem Wege.
Wir gehen mit unseren Jungen und Mädchen einen Weg heute Morgen durch diesen Gottesdienst:
Lassen Sie uns einander mit auf diesen Weg nehmen, heute Morgen!
Psalm 100 (Pfr./Gemeinde im Wechsel)
Jauchzet dem Herrn, alle Welt!
Dienet dem Herrn mit Freuden,
kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
Erkennet, daß der Herr Gott ist!
Er hat uns gemacht und nicht wir selbst
zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Gehet zu seinen Toren ein mit Danken,
zu seinen Vorhöfen mit Loben;
danket ihm, lobet seinen Namen!
Denn der Herr ist freundlich,
und seine Gnade währet ewig
und seine Wahrheit für und für.
"Ehr sei dem Vater"
Eingangsgebet
Auf dem Weg zu dir sind wir, guter Gott,
komme du zu uns:
jetzt in diesem Gottesdienst
und immer wieder in unserem Leben:
wenn sich unser Glaube verändert,
weil wir mehr vom Leben verstehen,
wenn es schwierig wird mit dem Glauben,
weil wir mehr vom Leben verstehen,
wenn wir Sehnsucht haben nach dir,
weil wir das Leben verstehen wollen.
Auf dem Weg zu dir sind wir heute morgen
komme du selbst zu uns, damit unser Gottesdienst nicht ins Leere geht!
Dich preisen wir,
deine Liebe rühmen wir,
du gütiger Gott!
In der Stille beten wir dich an!
Stilles Gebet
Jauchzet dem Herrn, alle Welt!
Dienet dem Herrn mit Freuden!
Amen.
Gospel-Chor
Katechismus-Sprechen
1. Einführung Überblick über unser Jahr
Renata (Unser Konfisjahr)
Liebe Gemeinde!
Wir möchten Ihnen nun einiges davon erzählen, womit wir uns in unserem Konfirmanden-Unterricht beschäftigt haben.
Wir möchten Sie auch an einiges erinnern, was Sie selbst vielleicht schon auswendig gelernt haben.
Wir möchten davon reden, was für unseren christlichen Glauben grundlegend ist:
das Glaubensbekenntnis,
Taufe, Abendmahl, Gebet.
die Zehn Gebote.
Timo (Überleitung)
Grundlegend für unseren christlichen Glauben ist der Glaube an Jesus Christus.
In ihm hat Gott sich uns gezeigt,
ihn feiern wir an den Festen unseres Kirchenjahres,
in ihm schenkt uns Gott neues Leben.
In der Bibel lesen wir:
Michael (Motto)
Also hat Gott die Welt geliebt,
daß er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.
Rebecca ("Lernmittel")
Daß Gott nicht nur "über den Wolken" sitzt,
sondern uns in Jesus Christus nahe kommt, sagt uns die Bibel.
In der Bibel redet Gott zu uns durch Menschen,
die von ihm begeistert waren und ihn erlebt haben.
Durch ihre Worte erfahren wir von Jesus Christus und lernen wir ihn kennen.
Alexander M. (Bekenntnisse)
Was in der Bibel auf vielen Seiten von Gott und seiner Liebe zu uns Menschen erzählt wird,
wurde schon in den ersten Zeiten der Kirche und auch später immer wieder in Bekenntnissen zusammengefaßt.
Sie heben heraus, was für unseren Glauben grundlegende Bedeutung hat.
In ihnen können wir gemeinsam ausdrücken,
was unser Glaube beinhaltet.
2. Das Glaubensbekenntnis
Benjamin (Einleitung zum Glaubensbekenntnis)
Die älteste dieser grundlegenden Zusammenfassungen, die in der Kirche Geltung erlangt hat, nennen wir das Apostolische Glaubensbekenntnis.
Wir sprechen es noch heute im Gottesdienst.
Es verbindet uns mit den Christen in aller Welt und zu allen Zeiten.
Wir wollen gemeinsam mit Ihnen unseren christlichen Glauben bekennen.
[GEMEINDE STEHT AUF]
Gemeinde (Apostolikum)
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.
ErsterArtikel / Wer ist Gott?
Steffen (Hinführung)
Der erste Satz dieses Glaubensbekenntnisses spricht von Gott, dem Vater.
Martin Luther hat diesen Abschnitt im Katechismus erklärt:
Lisa (Luthers Erklärung zum Credo 1/1)
Ich glaube, daß
mich Gott gschaffen hat
samt allen Kreaturen,
mir Leib und Seele,
Augen, Ohren und alle Glieder,
Vernunft und alle Sinne
gegeben hat und noch erhält;
Martina (Luthers Erklärung zum Credo 1/2a)
dazu Kleider und Schuh,
Essen und Trinken,
Haus und Hof,
Weib und Kind,
Äcker, Vieh,
und alle Güter beschert,
Renata (Luthers Erklärung zum Credo 1/2b)
und mich mit allem, was not tut
für Leib und Leben
reichlich und täglich versorgt,
in allen Gefahren beschirmt und vor allem Übel
behütet und bewahrt;
Sabine (Luthers Erklärung zum Credo 1/3)
und das alles
aus lauter väterlicher, göttlicher Güte
und Barmherzigkeit
ohn all mein Verdienst und Würdigkeit;
des alles ich ihm zu danken und zu loben
und dafür zu dienen
und gehorsam zu sein schuldig bin.
Das ist gewißlich wahr.
Lisa (Einleitung der Erläuterung)
Unser Glaube lebt aus der Tradition,
aus dem, was uns überliefert ist
und was die Christinnen und Christen seit 2000 Jahren weitergeben.
Unser Glaube lebt auch davon,
daß wir diese alten Worte immer wieder neu sagen,
darüber nachdenken, was die alten Worte uns heute sagen können.
Was kann uns unser Glaubensbekenntnis heute sagen?
Sonja (Erläuterung 1/1)
Wir glauben und leben davon, daß Gott unser Vater ist.
Das Weltall und unser Leben sind sein Werk.
Wir glauben und leben davon,
daß Gott unser Vater sein will,
obwohl wir Menschen uns immer wieder von ihm trennen;
wir folgen seinen Geboten nicht und bringen Leid und Unfriede in die Welt.
Andreas (Erläuterung 1/2)
Es ist seine große Geduld,
daß er uns trotzdem nicht losläßt,
sondern uns bis heute diese Erde mit ihrer Schönheit und mit all ihrem Reichtümern als Wohnung läßt,
damit wir sie bebauen und bewahren.
Er hört nicht auf zu warten,
daß wir zu ihm umkehren.
Zweiter Artikel
Nicole (Einleitung)
Daß Gott unser Vater ist, das sagt uns nicht die Natur:
Es gibt andere Erklärungsversuche, woher die Natur und das Leben kommt.
Daß wir Gott als unserem Vater vertrauen können, das sagt uns auch nicht zuerst unser Herz:
Immer wieder zweifeln wir das gehört zum Glauben dazu.
Daß Gott unser Vater ist, das erkennen wir in Jesus Christus, seinem Sohn.
So lautet der zweite Satz im Apostolischen Glaubensbekenntnis:
Carolin (2. Glaubensartikel)
Ich glaube an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
Benjamin (2. Glaubensartikel, Fortsetzung)
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Verena (Luthers Erklärung zum Credo 2/1)
Martin Luthers Erklärung:
Ich glaube,
daß Jesus Christus,
wahrhaftiger Gott,
vom Vater in Ewigkeit geboren,
und auch wahrhaftiger Mensch,
von der Jungfrau Maria geboren,
sei mein Herr,
Marleen (Luthers Erklärung zum Credo 2/2)
der mich verlorenen und verdammten Menschen erlöst hat,
erworben und gewonnen von allen Sünden,
vom Tod und von der Gewalt des Teufels,
nicht mit Gold oder Silber,
sondern mit seinen heiligen, teuren Blut
und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben;
Julia (Luthers Erklärung zum Credo 2/3)
auf daß ich sein eigen sei
und in seinem Reich unter ihm lebe und ihm diene
in ewiger Gerechtigkeit,
Unschuld und Seligkeit,
gleichwie er ist auferstanden vom Tod,
lebet und regieret in Ewigkeit.
Das ist gewißlich wahr.
Felix (Erläuterung 2/1)
Wir glauben und leben davon,
daß Gott in Jesus Christus Mensch wurde,
Jesus war ein Mensch wie wir;
doch er hat ganz und gar mit Gott gelebt
und ihm vertraut:
Er hat ihn seinen Vater genannt.
Sein Vertrauen in Gott stärkt unseren Glauben.
Regine (Erläuterung 2/2)
Sein Glaube hat die Menschen provoziert.
Sie haben ihn abgelehnt und hinausgestoßen,
ans Kreuz gebracht.
Aber Gott hat sich zu ihm bekannt.
Er hat ihn von den Toten auferweckt.
So hat Jesus die Macht,
uns von Schuld und Angst zu befreien.
Er hilft uns, vor Gott zu leben.
Durch ihn können wir glauben, daß Gott uns liebt.
Auch der Tod kann uns nicht mehr von ihm trennen.
Armin (Erläuterung 2/3)
Durch Jesus Christus wird zuletzt gemessen werden,
was unser Tun und Wesen wert ist.
Was vor ihm nicht besteht, ist für ewig vertan.
Dritter Artikel
Linda (Hinführung)
Wie kann, was vor 2000 Jahren geschah,
heute noch so viel für uns bedeuten
und die Zukunft der ganzen Welt bestimmen?
Das Apostolische Glaubensbekenntnis antwortet,
daß es der Geist Gottes ist,
der das Werk Jesu fortsetzt und vollendet.
So lautet sein dritter Satz vom Heiligen Geist:
Timo (3. Glaubensartikel)
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Viviane (Luthers Erklärung zum Credo 3/1)
Ich glaube,
daß ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesus Christus, meinen Herrn,
glauben oder zu ihm kommen kann,
sondern der Heilige Geist
hat mich durchs Evangelium berufen,
mit seinen Gaben erleuchtet,
im rechten Glauben geheiligt und erhalten;
Rebecca (Luthers Erklärung zum Credo 3/2)
gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden
beruft, sammelt, erleuchtet, heiligt
und bei Jesus Christus erhält
im rechten, einigen Glauben;
Alexander M. (Luthers Erklärung zum Credo 3/3)
in welcher Christenheit er mir und alle Gläubigen
täglich alle Sünden reichlich vergibt
und am jüngsten Tage mich und alle Toten
auferwecken wird
und mir samt allen Gläubigen
in Christus ein ewiges Leben geben wird.
Das ist gewißlich wahr.
Lisa (Erläuterung 3/1)
Wir glauben und leben davon,
daß Gottes Geist uns zu neuen Menschen macht.
Der Heilige Geist ist der Geist Gottes und der Geist Jesu.
Durch ihn wirkt Jesus in den Menschen,
die ihm nachfolgen.
Durch ihn gibt Gott uns die Kraft zum Glauben und zum Lieben,
zum Kämpfen und zum Leiden,
zu der gewissen Hoffnung,
daß am Ende von allem sein vollendetes Reich sein wird.
Michael (Erläuterung 3/2)
Der Heilige Geist läßt uns mit unserem Glauben nicht allein,
sondern sammelt uns zu seiner Gemeinde.
Zu ihr gehören alle, die an Jesus Christus glauben,
die ihn als ihren Herrn anrufen
und bereit sind, ihm auch im Alltag ihres Lebens zu dienen.
Alle, die sich seinen Auftrag nicht entziehen,
ihn vor den Menschen zu bekennen
und mit Wort und Tat seine Zeugen zu sein.
Lied "Laudato Si" (Cornelius Fritz et al.)
Laudato si, o mi signore, ¼
1: Sei gepriesen, du hast die Welt geschaffen,
sei gepriesen, für Sonne, Mond und Sterne,
sei gepriesen, für Meer und Kontinente,
sei gepriesen, denn du bist wunderbar, Herr!
Laudato si, o mi signore, ¼
6: Sei gepriesen, denn du, Herr, schufst den Menschen
Sei gepriesen, er ist dein Bild der Liebe!
Sei gepriesen für jedes Volk der Erde!
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar, Herr!
Laudato si, o mi signore, ¼
7: Sei gepriesen, du selbst bist Mensch geworden!
Sei gepriesen für Jesus, unsern Bruder !
Sei gepriesen, wir tragen seinen Namen!
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar, Herr!
Laudato si, o mi signore, ¼
8: Sei gepriesen, er hat zu uns gesprochen!
Sei gepriesen, er ist für uns gestorben!
Sei gepriesen, er ist vom Tod erstanden!
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar, Herr!
Laudato si, o mi signore, ¼
9: Sei gepriesen, o Herr, für Tod und Leben!
Sei gepriesen, du öffnest uns die Zukunft!
Sei gepriesen, in Ewigkeit gepriesen!
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar, Herr!
Laudato si, o mi signore, ¼ Amen.
3. Die Heilige Taufe
Alexander W. (Einleitung)
Was Gott uns schenkt, das sagt er uns in den Gottesdiensten,
die wir miteinander feiern.
Er bekräftigt es in den beiden sichtbaren Zeichen Taufe und Abendmahl.
Bei der Taufe berufen wir uns auf Jesus Christus.
Er spricht:
Steffen (Taufbefehl)
Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Sonja (Johannes Brenz zur Taufe)
Der Reformator unserer württembergischen Kirche, Johannes Brenz, sagt von der Taufe:
Die Taufe ist ein Sakrament und göttlich Wortzeichen,
womit Gott, der Vater,
durch Jesus Christus, seinen Sohn,
samt dem Heiligen Geist bezeugt,
daß er dem Getauften ein gnädiger Gott wolle sein
und verzeihe ihm alle Sünden aus lauter Gnade
um Jesu Christi willen
und nehme ihn auf an Kindes Statt
und zum Erben aller himmlischen Güter.
Sabine (Erläuterung 1)
Ich bin getauft, das heißt:
Ich habe einen Vater im Himmel.
Ich darf jederzeit zu ihm kommen.
Das gilt, auch wenn ich versagt habe.
Das gilt, auch wenn ich durch lange Zeit nichts von ihm habe wissen wollen.
Martina (Erläuterung 2)
Ich bin getauft, damit sage ich:
Ich habe Schwestern und Brüder auf dieser Erde.
Ich gehöre zur Familie Gottes,
die er in allen Ländern, Völkern und Kontinenten hat.
Benjamin (Erläuterung 3)
Ich bin getauft, damit sage ich:
Das Böse hat keine endgültige Macht über mich,
denn Christus hat es für mich überwunden.
Keine Schuld hat soviel Macht,
daß sie mir die Heimkehr zu Gott versperren könnte.
Carolin (Erläuterung 4)
Ich bin getauft, damit bekenne ich:
Der Tod wird mich nicht festhalten.
Christus ist aus dem Tode auferstanden,
und so wird er auch mich durch den Tod hindurch zu einem neuen Leben führen.
Alexander W. (Gesangbuchvers Konfirmation)
Die Konfirmation ist auf die Taufe bezogen.
Ein Gesangbuch-Vers drückt es so aus:
Ich gebe dir, mein Gott, aufs neue,
Leib, Seel und Herz zum Opfer hin;
erwecke mich zu neuer Treue
und nimm Besitz von meinem Sinn.
Es sei in mir kein Tropfen Blut,
das nicht, Herr, deinen Willen tut.
4. Das Heilige Abendmahl
Verena (Einleitung)
Das andere Sakrament ist das Abendmahl.
Vom ersten Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern hielt, berichtet das Neue Testament:
Nicole (Einsetzungsworte 1)
Der Herr Jesus
in der Nacht, da er verraten ward
und mit seinen Jüngern zu Tische saß,
nahm das Brot, sagte Dank und brach's,
gab's seinen Jüngern und sprach:
Nehmet hin und esset;
das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.
Das tut zu meinem Gedächtnis.
Andreas (Einsetzungsworte 2)
Desgleichen nach dem Mahl
nahm er den Kelch, sagte Dank,
gab ihnen den und sprach:
Trinket alle daraus;
das ist mein Blut des Neuen Bundes,
das für euch und für viele vergossen wird
zur Vergebung der Sünden.
Das tut zu meinem Gedächntis.
Felix (Brenz zum Abendmahl)
Johannes Brenz sagt im Katechismus:
Das Abendmahl ist ein Sakrament und göttlich Wortzeichen,
worin uns Christus wahrhaftig und gegenwärtig
mit Brot und Wein seinen Leib und sein Blut schenkt und darreicht,
und vergewissert uns damit,
daß wir haben Verzeihung der Sünden und ein ewiges Leben.
Julia (Erläuterung 1)
Auf unserer Freizeit im Februar haben wir das erste Mal Abendmahl gefeiert.
Wenn wir das tun, erfahren wir:
Jesus tritt mit seinem Leben und Sterben für uns ein
und macht uns frei von allem, was uns von Gott trennt.
Das bekräftigt er,
wenn er uns in Brot und Kelch nahe kommt.
Marleen (Erläuterung 2)
Wenn wir Abendmahl feiern, erfahren wird:
Gott nimmt uns an.
Darum sollen auch wir einander annehmen,
uns gegenseitig vergeben,
das Trennende überwinden
und die Hand zum Frieden reichen,
wo wir zerstritten sind.
Viviane (Erläuterung 3)
Wenn wir Abendmahl feiern, erfahren wir:
Wir alle sind an Jesu Tisch geladen.
Hier wird trotz all unserer Unvollkommenheit etwas von seinem Reich des Friedens sichtbar,
in dem es keine Feinde und keine Fremden mehr gibt.
Auf dieses Reich hoffen wir;
an diese Zukunft, die Gott für uns bereit hält, erinnern wir uns.
5. Das Gebet
Renata (Einleitung)
Wir Menschen können miteinander sprechen.
Das ist die Brücke zwischen uns.
Auch mit Gott können wir sprechen.
Wir nennen es beten.
Martin Luther hat es folgendermaßen umschrieben:
Armin (Erklärung Luthers)
Das Gebet ist ein Reden des Herzens mit Gott
in Bitte und Fürbitte,
Dank und Anbetung.
Am guten wie am bösen Tag dürfen wir als Gottes Kinder im Namen Jesu zu ihm kommen.
Michael (Erläuterung 1)
Wenn wir beten, wenden wir uns an Gott
und sind bereit, auf ihn zu hören.
Wir sprechen vor ihm unsere Sorgen aus
und sagen ihm unsere Bitten.
Wir danken ihm, daß er uns hört.
Timo (Erläuterung 2)
Wir bekennen Gott,
wo wir versagt haben und was wir schuldig geblieben sind.
Wir bitten um Vergebung und daß wir seinen Willen verstehen.
Wir danken ihm für all das, was er uns schenkt.
Rebecca (Erläuterung 3)
Wir denken vor Gott an andere Menschen;
wir bitten, daß wir Menschen es lernen, in Frieden und Gerechtigkeit zu leben.
Fürbitte halten wir auch in jedem Gottesdienst.
Martina (Erläuterung 4)
Viele halten ihr Gebet nur für sinnvoll,
wenn es ihnen das bringt,
was sie wünschen.
Doch im Gebet beugen wir uns unter Gottes Willen;
wir spüren, daß wir Gottes Wege oft nicht verstehen;
wir müssen es aushalten, daß Gott so oft nicht eingreift.
Das Gebet der Christenheit und das Vorbild für unser Reden mit Gott ist das Gebet, das Jesus selbst gelehrt hat.
Wir sprechen das Vaterunser auch in diesem Gottesdienst gemeinsam im Anschluß an das Fürbittengebet.
Gospel-Chor
6. Die Zehn Gebote
Renata (Einleitung)
Wir haben davon gehört, wie Gott dem Volk Israel die Gebote gegeben hat.
Er hatte sie befreit aus der Knechtschaft in Ägypten und wollte, daß sie recht mit ihrer Freiheit umgehen.
Denn Freiheit ist auch immer die Freiheit des anderen:
sein Leben soll geschützt werden,
das Zusammenleben soll gelingen.
Steffen (Hinführung zum 1. Gebot)
Gott will, daß wir uns nicht fesseln lassen an Geld und Besitz, an Menschen und Mächte
und von ihnen die Erfüllung unseres Lebens erwarten.
Er sagt uns im ersten Gebot:
Carolin (Das 1. Gebot)
Ich bin der Herr, dein Gott.
Du sollst keine anderen Göttern neben mir haben.
Alexander W. (Luthers Erklärung zum 1. Gebot)
Martin Luther hat das so erklärt:
Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten,
lieben und ihm vertrauen.
Verena (Hinführung zum 2. Gebot)
Gott will, daß wir seinen Namen mit Ehrfurcht gebrauchen und ihn voll Vertrauen anrufen.
Darum sagt er uns im zweiten Gebot:
Nicole (Das 2. Gebot)
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
Julia (Hinführung zum 3. Gebot)
Gott will, daß wir zur Ruhe kommen von unserer Arbeit
und Zeit haben für ihn und sein Wort und die Begegnung mit ihm im Gottesdienst der Gemeinde.
Darum sagt er uns im dritten Gebot:
Felix (Das 3. Gebot)
Du sollst den Feiertag heiligen.
Viviane (Hinführung zum 4. Gebot)
Gott will, daß wir unseren Eltern mit Achtung begegnen,
auch später nicht vergessen, was wir ihnen verdanken,
und dazu helfen, daß sie nicht in Not und Einsamkeit leben müssen.
Darum sagt er uns im vierten Gebot:
Timo (Das 4. Gebot)
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,
auf daß du lange lebest im Lande,
das dir der Herr, dein Gott, geben wird.
Linda (Hinführung zum 5. Gebot)
Gott will, daß das Leben des Menschen geschützt und erhalten werde
und seine Erde unverdorben bleibe von Haß, Streit und Krieg.
Darum sagt er uns im fünften Gebot:
Armin (Das 5. Gebot)
Du sollst nicht töten.
Regine (Hinführung zum 6. Gebot)
Gott will, daß Frau und Mann sich mit Achtung begegnen,
Verantwortung füreinander übernehmen
und die Ehe in Liebe und Treue heilig halten.
Darum sagte er uns im sechsten Gebot:
Marleen (Das 6. Gebot)
Du sollst nicht ehebrechen.
Andreas (Hinführung zum 7. Gebot)
Gott will, daß das Eigentum des Nächsten unangetastet bleibe
und alle mit den notwendigen Lebensgütern versorgt werden.
Darum sagt er uns im siebten Gebot:
Benjamin (Das 7. Gebot)
Du sollst nicht stehlen.
Sonja (Hinführung zum 8. Gebot)
Gott will, daß die Ehre des Menschen gewahrt werde
und der gute Name des Nächsten unversehrt bleibe.
Darum sagt er uns im achten Gebot:
Sabine (Das 8. Gebot)
Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Alexander M. (Hinführung zum 9. und 10. Gebot)
Gott will, daß wir dem anderen nicht neiden, was ihm gehört,
sondern uns an dem freuen, was uns gegeben ist.
Darum sagt er uns im neunten und zehnten Gebot:
Lisa (Das 9. Gebot)
Du sollst dich nicht lassen gelüsten deines Nächsten Hauses.
Linda (Das 10. Gebot)
Du sollst dich nicht lassen gelüsten deines Nächsten Weibes,
noch seines Knechts, noch seiner Magd,
noch seines Ochsen, noch seines Esels,
noch alles, was dein Nächster hat.
Regine (Das Doppelgebot der Liebe 1)
Alle diese zehn Gebote sind zusammengefaßt im Doppelgebot der Liebe:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
von ganzem Herzen,
von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.
Alexander W. (Das Doppelgebot der Liebe 2)
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Lied "Über den Wolken" (Cornelius Fritz et al.)
Wind Nordost, Startbahn null-drei,
bis hier hör' ich die Motoren.
Wie ein Pfeil zieht sie vorbei,
und es dröhnt in meinen Ohren.
Und der nasse Asphalt bebt,
wie ein Schleier staubt der Regen,
bis sie abhebt und sie schwebt
der Sonne entgegen.
Refrain Über den Wolken
muß die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,
blieben darunter verborgen,
und dann würde,
was hier groß und wichtig erscheint,
plötzlich nichtig und klein.
Ich seh' ihr noch lange nach,
seh' sie die Wolken erklimmen
bis die Lichter nach und nach
ganz im Regengrau verschwimmen.
Meine Augen haben schon
jene winz'gen Punkt verloren,
nur von fern klingt monoton
das Summen der Motoren.
Refrain Über den Wolken
Dann ist alles still, ich geh',
Regen durchdringt meine Jacke.
Irgend jemand kocht Kaffee
in der Luftaufsichtsbaracke.
In den Pfützen schwimmt Benzin
schimmernd wie ein Regenbogen,
Wolken spiegeln sich darin.
Ich wär' gerne mitgeflogen.
Refrain Über den Wolken
 
Predigt
Festen Boden
unter den Füßen,
liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,
das ist so eine Sache:
wir wünschen es uns, weil wir etwas Sicheres im Leben brauche,
weil wir alle einen Halt brauchen und einen Orientierungspunkt.
Aber immer nur festen Boden unter den Füßen
manchmal braucht's das Kribbeln im Bauch,
Zu einem heimlichen Motto unserer gemeinsamen Konfis-Zeit hat sich "Über den Wolken" entwickelt.
"Über den Wolken
muß die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,
blieben darunter verborgen,
und dann würde,
was hier groß und wichtig erscheint,
plötzlich nichtig und klein."
Manche von Euch kennen ja das Gefühl, über den Wolken zu sein.
Ich denke an unseren Flug in die USA vor wenigen Wochen zurück:
Freiheit
Liebe Gemeinde,
über den Wolken verändert sich die Blickweise,
die Welt wird eine andere.
Das ist auch das, was Euch an diesem Lied so anspricht.
Daß es von Freiheit spricht,
das, was Ihr Euch für Euer eigenes Leben wünscht:
 
Ihr tut das ja auch jetzt mit Eurem Konfirmations-Gottesdienst,
wenn Ihr selbst dafür einsteht:
Ich will mit dir zu tun haben, Gott,
ich will dir vertrauen, Jesus Christus!
Das spielt Ihr in Eurem Gottesdienst durch
und das werdet Ihr immer wieder in Eurem Leben zu bewähren haben:
wenn Euch anderes viel wichtiger und attraktiver erscheint,
als mit Gott zu leben,
Und Freiheit heißt,
das haben wir miteinander gelernt ,
Freiheit heißt,
die Freiheit des anderen schützen,
miteinander frei zu sein.
Sorgen-los
Freiheit,
liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,
Freiheit, das heißt für Euch mit diesem Lied auch: frei sein von Sorgen.
Eine von Euch hat zu unserem Lied gesagt:
"Da oben gibt es keinen Streß, keinen Haß,
keinen Krieg und auch sonst kein' so 'n Sch¼ ",
"Man kann mal alles vergessen".
"alle Ängste und Sorgen sind verschwunden".
Ängste und Sorgen
die flauen Gefühle vor den Latein- und sonstigen Arbeiten.
der sich langsamer oder schneller zusammenbraut in diesen Jahren.
Ihr habt uns Älteren voraus, daß Ihr bei manchen Problemen noch nicht so abgebrüht seid wie wir,
daß Ihr manche Ungerechtigkeiten in der Welt noch viel unmittelbarer spürt als wir
erhaltet Euch das, so lange es geht und stellt weiterhin Eure Fragen!
Sagt uns, was Euch Sorgen macht,
damit wir gemeinsam den Weg durchs Leben finden!
Aber wir alle brauchen eben auch Zeiten der Sorglosigkeit:
 
"Über den Wolken" die Wolken blenden all das ab, was uns Sorgen macht,
wir brauchen solche Zeiten "über den Wolken".
Freiheit Sorgen-frei
aber runter kommen sie halt immer, wissen alle Flieger ¼
näher bei Gott
Liebe Konfis,
Reinhard Mey entführt uns mit seinem Lied über die Wolken;
über den Wolken, nach oben, Richtung Himmel näher zu Gott eben.
So vor allem wünsche ich Euch "über die Wolken" zu kommen.
Es kann Euch nichts besseres im Leben passieren,
als näher zu Gott zu kommen.
Viele Menschen, die Euch begegnen, belehren Euch eines Schlechteren:
Sie werden Euch beizubringen versuchen,
Das, was Ihr in diesem Gottesdienst tut, durchspielt, bekennt, betet, sprecht,
das wird Zeit Eures Lebens auf der Probe stehen.
Konfirmations-Zeit ist immer abschließen kann man das nur, wenn man mit dem Glauben abschließt;
und selbst der holt einen dann und wann glücklicherweise wieder ein.
Konfirmation, das werdet Ihr immer wieder brauchen
"Befestigung", Vergewisserung, Fest-Machen heißt das auf Deutsch.
Weil sich Euer Glaube immer wieder verändert wird,
weil er sich immer wieder verändern muß,
deshalb hat Konfirmation immer Konjunktur,
seid Ihr immer wieder gefragt, was, wem, woran Ihr glauben wollt.
Schluß
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,
festen Boden unter den Füßen
daß Ihr das immer spürt in Eurem Leben,
das wünsche ich,
das wünschen wir Euch heute von Herzen.
Aber immer nur festen Boden
manchmal muß man abheben,
"über die Wolken",
sorg-los
und näher bei Gott.
Das vor allem schenke Euch Jesus Christus:
daß Ihr Gott spürt, seine Nähe erlebt.
Er sagt's Dir heute auf den Kopf zu:
Ich will dir nahe sein
nicht nur "über den Wolken",
sondern hier, mitten im Leben, mit festem Boden unter den Füßen.
Amen.
Lied EG 346,1+3 "Such, wer da will" (Orgel)
Verpflichtung der KonfirmandInnen
[GEMEINDE ERHEBT SICH]
Festen Boden unter den Füßen haben,
ein Ziel im Leben haben und einen Gott, der einem die Richtung angibt.
Über den Wolken
näher bei ihm, in seiner Gegenwart,
Sorgen ihm ans Herz legen,
denn er sorgt für Dich.
Gott hat Dich zum Glauben an Jesus Christus eingeladen,
damit Du festen Boden unter den Füßen hast
und über die Wolken hinaus siehst.
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,
ihr steht auf Euren eigenen Füßen,
anders als damals, als Euch Eure Eltern zur Taufe brachten.
Ihr habt Eure eigene Stimme,
anders als damals, als Ihr noch kein Wort sagen konntet.
So frage ich euch heute:
Wollt ihr im Glauben annehmen,
was euch der Herr in der Taufe geschenkt hat,
seine Gegenwart,
ein Leben mit ihm,
das ewige Leben, das noch über den Tod hinaus reicht?
Dann sprecht dazu euer Ja und antwortet:
Ja, Gott helfe uns. Amen.
KonfirmandInnen:
Ja, Gott helfe uns. Amen.
Gebet
Im Glauben an dich,
Herr Jesus Christus,
laß mich meine Schritte durchs Leben gehen.
Dir gehöre ich.
Schütze mich und bewahre mich vor dem Bösen.
Leite mich alle Tage meines Leben
und schenke mir Glück! Amen.
Gospel-Chor-Solisten
Einsegnung
Kräftigen Glauben und ein Leben, das Euch glückt
das wünschen wir miteinander Euch.
Und wir glauben, daß Gott euch das auch wünscht.
Er sagt Euch seine Gegenwart zu, wenn wir Euch nun segnen.
Tretet dazu vor den Altar!
Denksprüche
1
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir Stärke, am Glauben festzuhalten,
und in der Hoffnung auf ihn zu wachsen.
Amen.
Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.
Jes 12,2
2
Es segne dich der dreieine Gott!
Er lasse dich seine Liebe zu dir spüren;
er mache dich stark, die Menschen zu lieben, mit denen du lebst.
Amen.
Lasset uns nicht lieben mit Worten, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.
1.Joh 3,18
3
Es segne dich der dreieine Gott!
Er mache dich hellhörig für seine Stimme;
er mache dich stark im Glauben
und im Vertauen ins Leben,
das er dir schenkt.
Amen.
Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben.
Joh 5,24
4
Es segne dich der dreieine Gott!
Sein Wort stärke dich im Glauben,
es gebe dir immer neu Hoffnung auf ein gutes Morgen,
es gebe dir die Kraft, die Menschen zu lieben.
Amen.
Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen.
1.Joh 2,5
5
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir den Geist der Kraft, den rechten Weg zu gehen,
und der Liebe, anderen zu dienen,
und der Besonnenheit, die dem Leben dient.
Amen.
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2. Tim 1,7
6
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gehe mit dir auf allen deinen Wegen
und beschenke dich mit Hoffnung auf seine Gegenwart.
Amen.
Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen Ps 37,5
7
Es segne dich der dreieine Gott!
Es segne dich der Gott,
der deinen Namen kennt,
der dich kennt und liebt und dich ruft.
Amen.
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
Jes 43,1
8
Es segne dich der dreieine Gott!
Er lasse dich Barmherzigkeit erfahren von deinen Mitmenschen,
er gebe dir die Kraft der Liebe,
die den anderen achtet.
Amen.
Christus spricht: Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Mt 5,7
9
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir die Kraft des Glaubens,
die Stärke der Hoffnung
und den Mut zum Vertrauen.
Amen.
Gesegnet ist der Mann, der sich auf den Herrn verläßt und dessen Zuversicht der Herr ist!
Jer 17,7
10
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir jeden Tag neu Hoffnung auf seine Güte,
daß du spürst:
er begleitet dich und liebt dich und nimmt dich an als sein Sohn.
Amen.
Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.
Ps 147,11
11
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir, daß deine Pläne sich erfüllen;
er schenke dir, seinen Wegen mit dir zu folgen;
er mache dich stark im Glauben und in der Liebe und in der Hoffnung auf ihn.
Amen.
Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.
Spr 16,9
12
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir Weisheit den rechten Weg für dein Leben zu erkennen;
er laße dich den Schatz des Glaubens heben
und gewiß werden in der Hoffnung auf seine Gegenwart.
Amen.
In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
Kol 2,3
13
Es segne dich der dreieine Gott!
Er mache dich stark im Glauben
gebe dir Vertrauen in seine Hilfe
und Hoffnung, die nicht aufhört.
Amen.
Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Joh 20,29
14
Es segne dich der dreieine Gott!
Er schenke dir das Licht, daß dich den rechten Weg erkennen läßt;
er gebe dir Hoffnung auf seine Hilfe.
Amen.
Laß mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.
Ps 143,8
15
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir Kraft, zu lieben,
Mut, zu glauben,
und Stärke, den rechten Weg zu gehn.
Amen.
Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Eph 6,10
16
Es segne dich der dreieine Gott!
Er trage dich in schweren Tagen,
er gebe dir Mut, für andere da zu sein,
er schenke dir Kraft, den Glauben zu leben.
Amen.
Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluß berufen sind.
Rö 8,28
17
Es segne dich der dreieine Gott!
Er mache dich stark zur Barmherzigkeit,
er lasse dich seine Zuneigung spüren
und gebe dir feste Hoffnung.
Amen.
Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Lk 6,36
18
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir Klugheit, den rechten Weg zu finden;
er weise dir den Weg zum Leben
und zur Gerechtigkeit
und zum Leben mit ihm.
Amen.
Die Wege des HERRN sind richtig, und die Gerechten wandeln darauf.
Hosea 14,10
19
Es segne dich der dreieine Gott!
Er schenke dir Leben in Fülle,
einen starken Glauben
und Vertrauen in seine Liebe zu dir.
Amen.
Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt, der wird leben!
Joh 11,25
20
Es segne dich der dreieine Gott!
Er sei dir ein Hirte,
der den Weg zum Leben weist;
er beschenke dich mit Freude am Leben,
und Kraft in schweren Tagen.
Amen.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Ps 23,1
21
Es segne dich der dreieine Gott!
Er behüte dich auf all deinen Wegen;
er sei bei dir, daß du den rechten Weg findest,
er sei bei dir,
daß du spürst:
Ich bin nie allein.
Amen.
Denn er hat seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen
Ps 91,11
22
Es segne dich der dreieine Gott!
Er führe dich auf gutem Wege,
er sei dein Schutz in schweren Tagen,
und führe dich zum ewigen Leben.
Amen.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet schläft nicht.
Psalm 121,3
23
Es segne dich der dreieine Gott!
Er begleite dich auf allen deinen Wegen
und schenke dir starkes Vertrauen
und einen festen Glauben an ihn!
Amen.
Gottes Wege sind vollkommen, er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.
2. Samuel 22,31
Grußwort
Lied EG 200 "Ich gebe dir" (Orgel)
Fürbittengebet
Pfarrer
Guter Gott,
wir danken dir für diesen Tag!
Mit dir haben wir ihn in diesem Gottesdienst begonnen.
Bleibe bei uns und laß unser Fest gelingen!
Amen.
Amelie Preisendanz
Frau Heider-Merk
Pfarrer
In die Worte deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, schließen wir alles ein, was uns heute und in diesen Tagen bewegt:
Vaterunser
Lied EG-W 564,1-3 "Segne"
Abkündigungen
Segen und gesungenes Amen
Nachspiel (Orgel) und Auszug



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