Konfirmationsgottesdienst nach Form III

Gönningen, 21.5.2000

9.10 Uhr: Treffen im Pfarrhaus, Gang zur Kirche
9.34 Uhr: Vorspiel (Orgel) und Einzug
Lied EG 166,1-3 "Tut mir auf die schöne Pforte"
1: Tut mir auf die schöne Pforte,
führt in Gottes Haus mich ein;
ach wie wird an diesem Orte meine
Seele fröhlich sein!
Hier ist Gottes Angesicht,
hier ist lauter Trost und Licht.
2: Ich bin, Herr, zu dir gekommen,
komme du nun auch zu mir.
Wo du Wohnung hast genommen,
da ist lauter Himmel hier.
Zieh in meinem Herzen ein,
laß es deinen Tempel sein.
3: Laß in Furcht mich vor dich treten,
heilige du Leib und Geist,
daß mein Singen und mein Beten
ein gefällig Opfer heißt.
Heilige du Mund und Ohr,
zieh das Herze ganz empor.
Gruß
Laßt uns diesen Konfirmationsgottesdienst feiern
in der Dankbarkeit gegen Gott, die Quelle allen Lebens
ohne Anfang und Ende,
in der Ermutigung durch Jesus, das Licht der Welt,
das die Lebensfreude zutage bringt,
in der Hoffnung auf Heiligen Geist,
Lebensatem, der erwärmt,
Kraft, die uns in die Zukunft geleitet.
gesungenes Amen
Begrüßung (Mascha)
Ansage (Behrend)
Ihr seid schon etwas Besonderes:
Millenium-Konfis.
Einige Monate liegt nun schon unser Vorstellungs-Gottesdienst zurück -
wenn Ihr so wollt, im letzten Jahrtausend.
Jetzt ist Konfirmation:
Station auf Eurem Lebensweg,
Station macht Gott mit Euch heute auf Eurem Weg,
wenn Ihr uns in Eurem Katechismus erinnert, was Glauben heißt,
wenn Ihr Euch zu Eurer Taufe bekennt oder Euch taufen laßt
und wenn wir Gottes Segen für Euch erbitten.
Ob solche ein Gottesdienst wie heute gelingt,
das liegt nicht an unserer Vorbereitung,
nicht an mehr oder weniger klugen Worten oder guter Musik -
es hängt vor allem daran,
ob sich Gott Zeit nimmt für uns -
und ob wir jetzt miteinander wirklich ihm begegnen wollen.
Wir werden sehen
1/4
Vielen Dank an unserem Video-Filmer -
alle anderen Hobby-Fotografen haben so die Möglichkeit, die Ausübung ihres Hobbys auf später zu verschieben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren!
Psalm 100 (Pfr./Gemeinde im Wechsel)
Jauchzet dem Herrn, alle Welt!
Dienet dem Herrn mit Freuden,
kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
Erkennet, daß der Herr Gott ist!
Er hat uns gemacht und nicht wir selbst
zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Gehet zu seinen Toren ein mit Danken,
zu seinen Vorhöfen mit Loben;
danket ihm, lobet seinen Namen!
Denn der Herr ist freundlich,
und seine Gnade währet ewig
und seine Wahrheit für und für.
"Ehr sei dem Vater"
Eingangsgebet (Philipp)
Gott, dir verdanken wir diesen Tag
das Fest, das vorbereitet ist,
und die Geschenke, die viele Menschen uns heute machen.
Dieser Tag ist wie dein Geschenk an uns.
Wir freuen uns darauf.
Nun bitten wir dich für diesen Gottesdienst,
in dem wir konfirmiert werden:
Mach uns offen für dich
und laß den Weg, der jetzt vor uns liegt,
eine wichtige Station sein auf dem Weg mit dir.
Amen.
Gospel-Chor (1)
Katechismus-Sprechen
1. Einführung - Überblick über unser Jahr
Pfarrer (Unser Konfisjahr)
Liebe Gemeinde!
Konfirmandennachmittage, eine Freizeit, Jugendangebote
liegen hinter uns.
Es war für mich eine interessante gemeinsame Zeit;
und manchmal gab es Sternstunden,
in denen wir miteinander ins Gespräch kamen,
ausgetauscht haben, was wir glauben, wo wir zweifeln,
welche Einstellungen und Fragen wir haben.
Wir haben nicht zuletzt in unseren Andachten versucht, ein bißchen Gott zu spüren,
Gott, der uns seine Liebe bekennt:
Martin B. (Motto)
Also hat Gott die Welt geliebt,
daß er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.
2. Das Glaubensbekenntnis
Melanie (Einleitung zum Glaubensbekenntnis)
In der Bibel wird uns von Gott erzählt;
im Alten Testament lesen wir die Zehn Gebote und wie Gott das Volk aus der Sklaverei befreit hat;
im Neuen Testament wird uns Jesus Christus bezeugt.
Was in der Bibel erzählt wird,
das wurde in den ersten Jahrhunderten der christlichen Kirche im Apostolischen Glaubensbekenntnis zusammengefaßt.
Es verbindet uns bis heute mit den Christen in aller Welt und zu allen Zeiten.
Wir wollen es nun gemeinsam mit Ihnen allen sprechen.
Gemeinde (Apostolikum)
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.
ErsterArtikel / Wer ist Gott?
Katja (Hinführung)
Der erste Satz dieses Glaubensbekenntnisses spricht von Gott, dem Vater.
Martin Luther hat diesen Abschnitt im Katechismus erklärt:
Andreas (Luthers Erklärung zum Credo 1/1)
Ich glaube, daß mich Gott geschaffen hat
samt allen Kreaturen,
mir Leib und Seele,
Augen, Ohren und alle Glieder,
Vernunft und alle Sinne
gegeben hat und noch erhält;
Steffen (Luthers Erklärung zum Credo 1/2)
dazu Kleider und Schuh,
Essen und Trinken,
Haus und Hof,
Weib und Kind,
Äcker, Vieh,
und alle Güter beschert,
mich mit allem, was not tut
für Leib und Leben
reichlich und täglich versorgt,
in allen Gefahren beschirmt und vor allem Übel
behütet und bewahrt;
Maritta (Luthers Erklärung zum Credo 1/3)
und das alles
aus lauter väterlicher, göttlicher Güte
und Barmherzigkeit
ohn all mein Verdienst und Würdigkeit;
des alles ich ihm zu danken und zu loben
und dafür zu dienen
und gehorsam zu sein schuldig bin.
Das ist gewißlich wahr.
Sebastian H. (Erläuterung 1/1)
Wir glauben und leben davon, daß Gott unser Vater ist.
Das Weltall und unser Leben sind sein Werk.
Er lenkt die Geschichte und ist auch dort mächtig,
wo wir sein Wirken nicht wahrnehmen.
Timo
Wir glauben und leben davon,
daß Gott unser Vater sein will,
obwohl wir Menschen durch unseren Abfall von ihm und durch unseren Ungehorsam gegen sein Gebot soviel Leid und Zerstörung in seine Welt hineintragen.
Jan (Erläuterung 1/2)
Es ist seine große Geduld,
daß er uns trotzdem nicht verwirft,
sondern uns bis heute diese Erde mit ihrer Schönheit und mit all ihrem Reichtümern als Wohnung läßt,
damit wir sie bebauen und bewahren.
Er hört nicht auf zu warten,
daß wir von unseren eigenmächtigen Wegen zu ihm umkehren.
Zweiter Artikel
Manuel (Einleitung)
Daß Gott unser Vater ist, das sagt uns nicht die Natur.
Sie ist mit all ihrer Schönheit und ihren wunderbaren Gesetzen auch voll unbegreiflicher Härte.
Daß wir Gott als unserem Vater vertrauen können, das sagt uns auch nicht unser Herz, das oft so fern von ihm ist.
Einer sagt es uns: Jesus Christus, Gottes Sohn.
So lautet der zweite Satz im Apostolischen Glaubensbekenntnis:
Mareike-Jennifer (2. Glaubensartikel)
Ich glaube an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
Martin M. (2. Glaubensartikel, Fortsetzung)
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Mascha (Luthers Erklärung zum Credo 2/1)
Der Katechismus von Martin Luther sagt dazu:
Ich glaube,
daß Jesus Christus,
wahrhaftiger Gott,
vom Vater in Ewigkeit geboren,
und auch wahrhaftiger Mensch,
von der Jungfrau Maria geboren,
sei mein Herr,
Elisabeth (Luthers Erklärung zum Credo 2/2)
der mich verlorenen und verdammten Menschen erlöst hat,
erworben und gewonnen von allen Sünden,
vom Tod und von der Gewalt des Teufels,
nicht mit Gold oder Silber,
sondern mit seinen heiligen, teuren Blut
und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben;
Stefan (Luthers Erklärung zum Credo 2/3)
auf daß ich sein eigen sei
und in seinem Reich unter ihm lebe und ihm diene
in ewiger Gerechtigkeit,
Unschuld und Seligkeit,
gleichwie er ist auferstanden vom Tod,
lebet und regieret in Ewigkeit.
Das ist gewißlich wahr.
Sebastian R. (Erläuterung 2/1)
Wir glauben und leben davon,
daß Gott in Jesus Christus Mensch wurde,
Jesus war ein Mensch wie wir,
und er war doch ganz anders als wir.
Nur er hat das Gebot Gottes wirklich erfüllt.
In ihm kommt Gottes Liebe zu uns.
Anne (Erläuterung 2/2)
Darum mußte er sterben,
abgelehnt und hinausgestoßen von allen.
Aber Gott hat sich zu ihm bekannt.
Er hat ihn von den Toten auferweckt.
Jetzt hat Jesus die Macht,
uns von Schuld und Angst zu befreien.
Er hilft uns, vor Gott zu leben.
Durch ihn können wir glauben, daß Gott uns liebt.
Auch der Tod kann uns nicht mehr von ihm trennen.
Philipp (Erläuterung 2/3)
Durch Jesus Christus wird zuletzt gemessen werden,
was unser Tun und Wesen wert ist.
Was vor ihm nicht besteht, ist für ewig vertan.
Dritter Artikel
Tanja (Hinführung)
Wie kann, was vor 2000 Jahren geschah,
heute noch so viel für uns bedeuten
und die Zukunft der ganzen Welt bestimmen?
Das Apostolische Glaubensbekenntnis antwortet,
daß es der Geist Gottes ist,
der das Werk Jesu fortsetzt und vollendet.
So lautet sein dritter Satz vom Heiligen Geist:
Melanie (3. Glaubensartikel)
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Katja (Luthers Erklärung zum Credo 3/1)
Martin Luther hat es so erklärt:
Ich glaube,
daß ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesus Christus, meinen Herrn,
glauben oder zu ihm kommen kann,
sondern der Heilige Geist
hat mich durchs Evangelium berufen,
mit seinen Gaben erleuchtet,
im rechten Glauben geheiligt und erhalten;
Sebastian H. (Luthers Erklärung zum Credo 3/2)
gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden
beruft, sammelt, erleuchtet, heiligt
und bei Jesus Christus erhält
im rechten, einigen Glauben;
Timo (Luthers Erklärung zum Credo 3/3)
in welcher Christenheit er mir und alle Gläubigen
täglich alle Sünden reichlich vergibt
und am jüngsten Tage mich und alle Toten
auferwecken wird
und mir samt allen Gläubigen
in Christus ein ewiges Leben geben wird.
Das ist gewißlich wahr.
Martin B. (Erläuterung 3/1)
Wir glauben und leben davon,
daß Gottes Geist uns zu neuen Menschen macht.
Der Heilige Geist ist der Geist Gottes und der Geist Jesu.
Durch ihn wirkt Jesus in den Menschen,
die ihm nachfolgen.
Durch ihn gibt Gott uns die Kraft zum Glauben und zum Lieben,
zum Kämpfen und zum Leiden,
zu der gewissen Hoffnung,
daß am Ende von allem sein vollendetes Reich sein wird.
Der Heilige Geist läßt uns mit unserem Glauben nicht allein,
sondern sammelt uns zu seiner Gemeinde.
Andreas (Erläuterung 3/2)
Zu dieser Gemeinde Jesu gehören alle, die an Jesus Christus glauben,
die ihn als ihren Herrn anrufen
und bereit sind, ihm auch im Alltag ihres Lebens zu dienen.
Alle, die sich seinen Auftrag nicht entziehen,
ihn vor den Menschen zu bekennen
und mit Wort und Tat seine Zeugen zu sein.
Lied EG 636 "Unser Leben sei ein Fest" (Posaunen)
3. Die Heilige Taufe
Steffen (Einleitung)
Den Glauben muß man in eigene Worte fassen können;
wir haben das versucht und wollen Ihnen mit unseren Worten ausdrücken,
wie wir das Abendmahl, Taufe und Gebet,
wie wir die Zehn Gebote verstehen.
Bei der Taufe berufen wir uns auf Jesus Christus.
Er spricht:
Jan (Taufbefehl)
Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Manuel (Johannes Brenz zur Taufe)
Der Reformator unserer württembergischen Kirche, Johannes Brenz, sagt von der Taufe:
Die Taufe ist ein Sakrament und göttlich Wortzeichen,
womit Gott, der Vater,
durch Jesus Christus, seinen Sohn,
samt dem Heiligen Geist bezeugt,
daß er dem Getauften ein gnädiger Gott wolle sein
und verzeihe ihm alle Sünden aus lauter Gnade
um Jesu Christi willen
und nehme ihn auf an Kindes Statt
und zum Erben aller himmlischen Güter.
Maritta (Erläuterung 1)
Durch die Taufe werden wir von Gott aufgenommen -
wir werden seine Kinder,
er vergibt uns, wenn wir Fehler machen.
Mareike-Jennifer (Erläuterung 2)
Durch die Taufe werden alle Christinnen und Christen miteinander verbunden:
egal welcher Hautfarbe oder Nation sie angehören.
4. Das Heilige Abendmahl
Elisabeth (Einleitung)
Das andere Sakrament ist das Abendmahl.
Vom ersten Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern hielt, berichtet das Neue Testament:
Sebastian R. (Einsetzungsworte 1)
Der Herr Jesus
in der Nacht, da er verraten ward
und mit seinen Jüngern zu Tische saß,
nahm das Brot, sagte Dank und brach's,
gab's seinen Jüngern und sprach:
Nehmet hin und esset;
das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.
Das tut zu meinem Gedächtnis.
Anne (Einsetzungsworte 2)
Desgleichen nach dem Mahl
nahm er den Kelch, sagte Dank,
gab ihnen den und sprach:
Trinket alle daraus;
das ist mein Blut des Neuen Bundes,
das für euch und für viele vergossen wird
zur Vergebung der Sünden.
Das tut zu meinem Gedächntis.
Philipp (Brenz zum Abendmahl)
Johannes Brenz sagt im Katechismus:
Das Abendmahl ist ein Sakrament und göttlich Wortzeichen,
worin uns Christus wahrhaftig und gegenwärtig
mit Brot und Wein seinen Leib und sein Blut schenkt und darreicht,
und vergewissert uns damit,
daß wir haben Verzeihung der Sünden und ein ewiges Leben.
Mascha (Erläuterung 1)
Wenn man beisammen an einem Tisch ist und Abendmahl feiert,
spürt man Gemeinschaft und Frieden;
Fremde und Feinde reichen einander die Hand.
Wir feiern Abendmahl, weil Jesus selbst es mit seinen Jüngern feierte bevor er starb.
Elisabeth (Erläuterung 2)
Wenn wir Abendmahl feiern, werden uns die Sünden vergeben.
Im Abendmahl wird uns Leib und Blut Christi gegeben zum Zeichen ewigen Lebens.
5. Das Gebet
Stefan (Einleitung)
Wir Menschen können miteinander sprechen.
Das ist die Brücke zwischen uns.
Auch mit Gott können wir sprechen.
Wir nennen es beten.
Martin Luther hat es folgendermaßen umschrieben:
Tanja (Erklärung Luthers)
Das Gebet ist ein Reden des Herzens mit Gott
in Bitte und Fürbitte,
Dank und Anbetung.
Am guten wie am bösen Tag dürfen wir als Gottes Kinder im Namen Jesu zu ihm kommen.
Martin B. (Erläuterung 1)
In einem Dankgebet bedanken wir uns bei Gott für schöne Erlebnisse, alltägliche und außergewöhnliche Dinge im Leben.
Melanie (Erläuterung 2)
In einer Fürbitte bitten wir Gott um Hilfe für andere -
wir drücken damit aus, daß wir mit ihnen verbunden sind und ihnen nahe sein wollen.
Wir bitten auch für uns selbst,
wenn wir Schwierigkeiten haben oder nicht mehr weiter wissen.
Im Gebet können wir Gott alle unsere Sorgen anvertrauen.
Katja (Erläuterung 3)
Im Gebet können wir auch um Vergebung unserer Sünden bitten;
wenn wir etwas falsch gemacht haben,
dürfen wir es ihm sagen
und ihn um Kraft bitten, recht zu handeln.
Andreas (Abschluß)
Das Gebet der Christenheit und das Vorbild für unser Reden mit Gott ist das Gebet, das Jesus selbst gelehrt hat.
Wir sprechen das Vaterunser auch in diesem Gottesdienst gemeinsam im Anschluß an das Fürbittengebet.
Gospel-Chor (2)
6. Die Zehn Gebote
Steffen (Einleitung)
Im Unterricht haben wir uns mit den zehn Geboten auseinander gesetzt.
Wir haben uns an Beispielen überlegt, was sie uns heute sagen wollen
und wie wir recht leben können.
Die Zehn Gebote hat Gott dem Volk Israel gegeben,
als er sie aus der Sklaverei in Ägypten befreite.
Er will, daß die Freiheit, die er schenkt, geschützt wird.
Auch hier haben wir versucht, die alten Worte in unserer Sprache auszudrücken.
Maritta (Hinführung zum 1. Gebot)
Versuche dich in deinem Leben nicht nur auf Reichtum und Ansehen zu konzentrieren,
sondern versuche, dich an Gott zu orientieren.
Er sagt uns im ersten Gebot:
Sebastian H. (Das 1. Gebot)
Ich bin der Herr, dein Gott.
Du sollst keine anderen Göttern neben mir haben.
Timo (Luthers Erklärung zum 1. Gebot)
Martin Luther hat das so erklärt:
Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten,
lieben und ihm vertrauen.
Jan (Hinführung zum 2. Gebot)
Du sollst den Namen Gottes nicht unnütz gebrauchen oder gar damit fluchen;
sondern bete zu ihm und verehre ihn.
Darum sagt er uns im zweiten Gebot:
Manuel (Das 2. Gebot)
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
Mareike-Jennifer (Hinführung zum 3. Gebot)
Wenigstens an einem Tag der Woche soll man den Alltagsstreß hinter sich lassen,
um sich auszuruhen
und um sich auf das Wichtige im Leben zu besinnen.
Darum sagt uns Gott im dritten Gebot:
Martin M. (Das 3. Gebot)
Du sollst den Feiertag heiligen.
Mascha (Hinführung zum 4. Gebot)
Du sollst deine Eltern, die es gut mit dir meinen, respektieren
und im Alter nach Kräften für sie sorgen.
Darum sagt uns Gott im vierten Gebot:
Elisabeth (Das 4. Gebot)
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,
auf daß du lange lebest im Lande,
das dir der Herr, dein Gott, geben wird.
Stefan (Hinführung zum 5. Gebot)
Du sollst deine Mitmenschen nicht mit Worten oder Gewalt verletzen,
sondern versuchen, sie und ihre Entscheidungen zu respektieren.
Darum sagt uns Gott im fünften Gebot:
Sebastian R. (Das 5. Gebot)
Du sollst nicht töten.
Anne (Hinführung zum 6. Gebot)
Man darf nicht in fremde Ehen oder Beziehungen eingreifen.
Man soll sich um seine eigenen Beziehungen kümmern, sie pflegen, damit sie nicht kaputt gehen.
Darum sagte uns Gott im sechsten Gebot:
Philipp (Das 6. Gebot)
Du sollst nicht ehebrechen.
Martin M. (Hinführung zum 7. Gebot)
Du sollst nicht einen anderen um seinen Besitz beneiden
und diese durch illegale Handlungen an dich bringen.
Darum sagt uns Gott im siebten Gebot:
Maritta (Das 7. Gebot)
Du sollst nicht stehlen.
Sebastian H. (Hinführung zum 8. Gebot)
Du sollst einen Menschen nicht durch Lügen oder durch Gerüchte schlecht machen oder blamieren,
damit du selbst besser dastehst!
Darum sagt uns Gott im achten Gebot:
Timo (Das 8. Gebot)
Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Tanja (Hinführung zum 9. und 10. Gebot)
Sei zufrieden mit dem, was du hast,
und beneide die anderen nicht ständig um das, was sie besitzen.
Darum sagt uns Gott im neunten und zehnten Gebot:
Sebastian R. (Das 9. Gebot)
Du sollst dich nicht lassen gelüsten deines Nächsten Hauses.
Martin M. (Das 10. Gebot)
Du sollst dich nicht lassen gelüsten deines Nächsten Weibes,
noch seines Knechts, noch seiner Magd,
noch seines Ochsen, noch seines Esels,
noch alles, was dein Nächster hat.
Philipp (Das Doppelgebot der Liebe)
Alle diese zehn Gebote sind zusammengefaßt im Doppelgebot der Liebe:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
von ganzem Herzen,
von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Posaunenchor (Instrumental) MIKROS
Predigt "Merci, daß es dich gibt"
Einleitung

[Schokolade austeilen]

[Plakat aufstellen]
Hauptteil
wenigstens einer, der zu dir sagt 1/4
Liebe Konfis!
Konfirmation ist einer der Anlässe, bei denen man "Alles Gute" wünscht oder "herzliche Glückwünsche" ausspricht.
An Geburtstagen, Hochzeiten und zur Schulentlassung sagt man das;

Weil man das an solchen besonderen Tagen im Leben spürt,
deshalb geben wir uns gute Wünsche mit auf den Weg.
Und wenn einem jemand solche guten Wünschen mitgibt, dann werden sie in diesem Moment schon ein bißchen wahr:
da kann man bei manchen spüren:
dem bin ich echt wichtig,
der ist es nicht egal, ob es mich gibt und wie mein Leben läuft.
 Da gibt es doch tatsächlich Menschen,
die das zu mir sagen:
"merci, daß es dich gibt".
Auch ich wünsche dir heute natürlich "alles Gute",
sage "herzlichen Glückwunsch" zu dir;
und ich meine damit konkret:
Ich wünsche dir, daß du jeden Tage wenigstens einen Menschen um dich hast,
oder wenigstens einen Menschen in Gedanken bei dir weißt,
der zu dir sagt:
"merci, daß es dich gibt".
Ich vermute, daß bei vielen von Euch die Wünsche heute durchaus handfester Art sind:
das Handy, der PC oder das neue Rad warten.
Und vielleicht sind sogar nicht nur Scheine unter den Geschenken, sondern sogar die eine oder andere gelungene Überraschung.
Aber der Schein kann trügen, wenn man zuviel von ihm erwartet.
Nimm die Geschenke als das, was sie hoffentlich auch sein wollen
- nicht nur Gegenleistung, weil deine Familie auch mal was schenkte,
nicht nur, weil es sich so gehört -;
viele Deiner Geschenke werden Dir sagen wollen:
"schön, daß es dich gibt".
Taufe/Einsegnung: Gott sagt dir 1/4
Liebe Konfis!
Ihr werdet freilich auch die andere Erfahrung machen,
nein: Ihr habt sie wahrscheinlich schon gemacht:
daß es da halt auch Menschen gibt - manchmal nennen sie sich sogar Freunde -, denen es nicht die Bohne um mich selbst geht:

So was tut weh,
wenn man das spürt:
émerci, daß es - Deine Mathekünste, Deinen Humor und Dein Taschengeld gibt'.
Ist ja ok, wenn du anderen etwas zu bieten hast.
Aber man braucht wenigstens einen, der das einfach so sagt:
"merci, daß es dich gibt".
Diese Menschen sind rar -
und es ist auch nicht ganz leicht, jemanden wirklich anzunehmen, zu akzeptieren, so wie er ist.
Gott tut das;
das Zeichen dafür ist die Taufe -
besonders die Taufe von kleinen Kindern wie nachher bei der Hanna.

Und Gott sagt das auch dann noch, wenn unser Leben anders läuft, als es sich gehört;
wenn wir Fehler machen und anderen weh tun.
In diesem Jahr habt Ihr im Konfirmandenunterricht und am Sonntag-Morgen von Jesus Christus gehört;
er ist das lebendige Zeichen dafür, wie Gott mit uns Menschen umgeht -
und daß er zu uns sagt - trotz allem, und nicht wegen unserer Vorzüge:
"merci, daß es dich gibt".
Leben: es Gott sagen: merci 1/4
Lieber Konfis!
Bei dreien von Euch steht in diesem Gottesdienst die Taufe an.
Und anders als bei Hanna habt Ihr Eure Taufanmeldung selbst unterschrieben.
In dem Alter, in dem Ihr jetzt seid, da wird Euch in der Kirche und in unserer Gesellschaft einiges an Verantwortung für Euch selbst zugetraut.
Ihr seid bedingt schuld- und geschäftsfähig,
das mit dem "geschäftsfähig" dürfte ja für etliche nach der Konfirmation nicht ganz unwesentlich sein, wenn es auf Einkaufstour geht
1/4
Wenn Du, lieber Timo, liebe Elisabeth, lieber Sebastian, Dich taufen läßt,
dann drückt Du damit aus,
daß auch Gott es hören will:
"merci, daß es dich gibt".
Schön, Gott, daß es dich gibt!
Gott braucht das wie wir Menschen zum Leben!
Wenn er das zu hören bekommt,
dann denkt er bei sich:
Es ist doch noch was aus meiner Schöpfung geworden,
es ist doch nicht alles die Wiesatz runter!
 "merci, daß es dich gibt" -
wo wir Menschen das Gott sagen
- wenn wir uns taufen lassen, uns zu ihm bekennen,
oder wenn wir zu ihm beten -,
dann kommt unser und Gottes Leben zu seiner Erfüllung!
Denn es gibt im Leben nichts besseres,
als daß wir zueinander sagen:
"merci, daß es dich gibt".
Schluß
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden!
Hat die Schokolade geschmeckt?
"merci, daß es dich gibt."

Lied EG 432 "Gott gab uns Atem"
1: Gott gab uns Atem, damit wir leben,
er gab uns Augen, daß wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben,
daß wir auf ihr die Zeit bestehn.
2: Gott gab uns Ohren, damit wir hören.
Er gab uns Worte, daß wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott will nicht diese Erde zerstören.
Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
3: Gott gab uns Hände, damit wir handeln.
Er gab uns Füße, daß wir fest stehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln.
Wir können neu ins Leben gehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln.
Wir können neu ins Leben gehn.
Tauffrage
Hinführung
"Merci, daß es dich gibt!"
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden!
Gott hat Euch das in der Taufe zugesagt:
Danke, schön, daß es dich gibt!
Ich möchte mit dir leben!
Ihr möchtet heute vor uns bekennen,
daß das gut war:
daß Eure Eltern Euch taufen ließen,
daß sie Euch Gottes Nähe und Begleitung zusprechen ließen.
"Merci, daß es dich gibt!"
Das spricht Gott heute über unseren Täuflingen aus -
dieses Wort, das Euch schon immer begleitet, seit Ihr lebt
und seit Ihr von Jesus Christus wißt.
Danke, schön, daß es dich gibt!
Das sollt Ihr heute in Eurer Taufe hören!
Daß Ihr getauft werden wollt,
das sollt Ihr jetzt vor dieser Gemeinde aussprechen!
Bitte erheben Sie sich!
Tauffragen Konfirmanden
Dich, lieber Timo, liebe Elisabeth, lieber Sebastian, frage ich:
Willst du auf den Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft werden
und mit uns Gemeinschaft halten an Gottes Wort und Sakrament?
So antworte: "Ja, Gott helfe uns. Amen."
Antwort
Gott gebe Euch die Kraft,
dieses Ja mit Eurem Leben zu bezeugen
und Jesus Christus immer ein aufrichtiges Ja geben zu können.
Überleitung
Ihre Hanna, liebe Tauffamilie H., kann noch nicht für sich sprechen;
Sie möchten, daß sie getauft wird.
Sie bekennen damit, daß es Ihnen wichtig ist,
sie unter dem Schutz Gottes zu wissen,
und ihr zuzusprechen, daß Gott ihr im Glauben an Jesus Christus nahe kommt,
und daß sie es hört auf ihrem Weg:
Danke, schön, daß es dich gibt!
Diesen Glauben soll sie kennenlernen;
dafür einzustehen,
das ist auch Ihre Aufgaben,
die Sie heute das Patenamt übernehmen:
NN,
NN und NN -
und du, lieber Sebastian, erinnerst uns mit deiner Patenschaft für deine Schwester daran,
daß mit der Konfirmation von alters her auch das Recht verbunden ist, Pate zu werden.
Tauffragen Familie H.
Liebe Paten und Eltern,
Ihr habt mit uns in diesem Gottesdienst den Glauben bekannt,
wir haben miteinander von den Konfirmandinnen und Konfirmanden gehört, was es mit der Taufe auf sich hat;
so frage ich euch vor Gott und dieser christlichen Gemeinde:
Wollt ihr, daß euer Kind auf den Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wird? So antwortet: Ja, ich will!
Antwort
Seid ihr bereit, das eure dazu beizutragen, daß euer Kind als Glied der Gemeinde Jesu Christi erzogen wird? So antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe!
Antwort
Gott gebe euch zum Wollen das Vollbringen.
So bringt das Kind herzu, daß es die heilige Taufe empfange!
Ich bitte Sie, Platz zu nehmen!
Taufen
Hanna Sophie
Taufe
Hanna Sophie H.,
ich taufe dich auf den Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Segnung
Hanna, es segne dich der dreieine Gott!
Er schenke dir Freude am Leben,
er beschütze dich auf allen deinen Wegen
und mache dich stark im Vertrauen auf ihn!
Amen.
Taufkerze
Elisabeth
Timo
Sebastian R.
Verpflichtung der KonfirmandInnen
GEMEINDE ERHEBT SICH!
Merci, daß es dich gibt!
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden!
Als kleines Kind habt Ihr es noch nicht verstanden;
aber Ihr habt von Menschen und von Gott gespürt,
daß Ihr erwünscht seid,
daß es gut ist, daß es Dich gibt!
Ihr seid auf dem Weg des Glaubens;
heute macht Ihr Station auf diesem Weg;
heute an dieser Station frage ich euch vor Gott und dieser Gemeinde:
Wollt ihr im Glauben annehmen,
was euch der Herr in eurer Taufe geschenkt hat?
So antworte: "Ja, Gott helfe uns. Amen."
KonfirmandInnen:
Ja, Gott helfe uns. Amen.
Gebet
Guter Gott!
Merci, daß es dich gibt!
Danke, daß wir dir wichtig sind,
du Ja zu uns sagst und wir dir antworten dürfen.
Gib uns die Kraft und den Mut,
jeden Tag neu Ja zu dir zu sagen
und so zu leben, wie es gut ist vor dir.
Amen.
Einsegnung/Denksprüche
Eingebunden in diese Gemeinschaft heute Morgen,
vor Gottes Angesicht wollen wir Euch seinen Segen zusprechen,
auf den Kopf zusagen, daß er bei euch ist!
Tretet dazu vor den Altar! (GEMEINDE NIMMT PLATZ)
Martin B.
Es segne dich der dreieine Gott!
Er mache dich hellhörig für seine Stimme;
er mache dich stark im Glauben
und im Vertauen ins Leben,
das er dir schenkt.
Amen.
Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben.
Joh 5,24
Melanie
Es segne dich der dreieine Gott!
Er mache dich stark im Glauben
gebe dir Vertrauen in seine Hilfe
und Hoffnung, die nicht aufhört.
Amen.
Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Joh 20,29
Katja
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir Stärke, am Glauben festzuhalten,
und in der Hoffnung auf ihn zu wachsen.
Amen.
Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.
Jes 12,2
Andreas
Es segne dich der dreieine Gott!
Er trage dich in schweren Tagen,
er gebe dir Mut, für andere da zu sein,
er schenke dir Kraft, den Glauben zu leben.
Amen.
Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluß berufen sind.
Rö 8,28
Steffen
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gehe mit dir auf allen deinen Wegen
und beschenke dich mit Hoffnung auf seine Gegenwart.
Amen.
Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen - Ps 37,5
Maritta
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir jeden Tag neu Hoffnung auf seine Güte,
daß du spürst:
er begleitet dich und liebt dich und nimmt dich an als sein Sohn.
Amen.
Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.
Ps 147,11
Sebastian
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir Klugheit, den rechten Weg zu finden;
er weise dir den Weg zum Leben
und zur Gerechtigkeit
und zum Leben mit ihm.
Amen.
Die Wege des HERRN sind richtig, und die Gerechten wandeln darauf.
Hosea 14,10
Timo
Es segne dich der dreieine Gott!
Er schenke dir Leben in Fülle,
einen starken Glauben
und Vertrauen in seine Liebe zu dir.
Amen.
Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt, der wird leben!
Joh 11,25
Jan
Es segne dich der dreieine Gott!
Sein Wort stärke dich im Glauben,
es gebe dir immer neu Hoffnung auf ein gutes Morgen,
es gebe dir die Kraft, die Menschen zu lieben.
Amen.
Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen.
1.Joh 2,5
Manuel
Es segne dich der dreieine Gott!
Er lasse dich seine Liebe zu dir spüren;
er mache dich stark, die Menschen zu lieben, mit denen du lebst.
Amen.
Lasset uns nicht lieben mit Worten, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.
1.Joh 3,18
Mareike-Jennifer
Es segne dich der dreieine Gott!
Er mache dich stark zur Barmherzigkeit,
er lasse dich seine Zuneigung spüren
und gebe dir feste Hoffnung.
Amen.
Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Lk 6,36
Martin
Es segne dich der dreieine Gott!
Es segne dich der Gott,
der deinen Namen kennt,
der dich kennt und liebt und dich ruft.
Amen.
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
Jes 43,1
Mascha
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir, daß deine Pläne sich erfüllen;
er schenke dir, seinen Wegen mit dir zu folgen;
er mache dich stark im Glauben und in der Liebe und in der Hoffnung auf ihn.
Amen.
Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.
Spr 16,9
Elisabeth
Es segne dich der dreieine Gott!
Er lasse dich Barmherzigkeit erfahren von deinen Mitmenschen,
er gebe dir die Kraft der Liebe,
die den anderen achtet.
Amen.
Christus spricht: Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Mt 5,7
Stefan
Es segne dich der dreieine Gott!
Er sei dir ein Hirte,
der den Weg zum Leben weist;
er beschenke dich mit Freude am Leben,
und Kraft in schweren Tagen.
Amen.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Ps 23,1
Sebastian
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir Weisheit den rechten Weg für dein Leben zu erkennen;
er laße dich den Schatz des Glaubens heben
und gewiß werden in der Hoffnung auf seine Gegenwart.
Amen.
In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
Kol 2,3
Anne
Es segne dich der dreieine Gott!
Er schenke dir das Licht, daß dich den rechten Weg erkennen läßt;
er gebe dir Hoffnung auf seine Hilfe.
Amen.
Laß mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.
Ps 143,8
Philipp
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir den Geist der Kraft, den rechten Weg zu gehen,
und der Liebe, anderen zu dienen,
und der Besonnenheit, die dem Leben dient.
Amen.
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2. Tim 1,7
Tanja
Es segne dich der dreieine Gott!
Er gebe dir Kraft, zu lieben,
Mut, zu glauben,
und Stärke, den rechten Weg zu gehn.
Amen.
Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Eph 6,10
Grußwort (Marta)
Gospelchor
Fürbittengebet
Bruder von Mareike
Pate von Anne
[in Aufnahme von Gedanken aus der Predigt]
Guter Gott,
wir sagen dir Danke, merci, daß du da bist für uns -
laß es unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden jeden Tag neu spüren!
Und laß sie immer wieder spüren, daß auch wir älteren dankbar sind für sie -
daß wir froh sind, wenn sie nicht alles für selbstverständlich nehmen und ihre Fragen stellen,
daß wir an unsere eigene Vergangenheit erinnert werden und auf der Suche sind nach dem rechten Weg,
daß wir selbst in der Begegnung mit ihnen reicher werden können.
Pate von Sebastian H.
Wir bitten dich für uns Erwachsene:
Was wir versäumt und falsch gemacht haben,
verzeihe und laß es nicht zum Schaden sein.
Wo uns unsere Kinder verunsichern und wir uns fragen, was wird,
begleite uns auf unserem Weg.
Wo wir loslassen müssen,
laß uns zu verläßlichen Partnern unserer Kinder werden.
Kirchengemeinderätin
Herr, unser Gott,
wir danken dir für unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden:
Du hast sie gesegnet -
laß sie zum Segen für andere werden.
Du hast ihr Bekenntnis gehört -
laß sie es immer besser verstehen.
Du hast ihr Versprechen gehört -
schenke ihnen immer wieder neu Zutrauen in deine Hilfe und Liebe.
Und uns alle machen bereit,
ihnen ein Segen zu sein,
ihnen unser Bekenntnis nicht schuldig zu bleiben,
mit ihnen aus dem Vertrauen in dich zu leben!
Vaterunser
Gemeinsam beten wir zu dir: 1/4
Lied EG 564,1-3 "Segne" (Keyboard/Andi)
1. Segne uns, o Herr, laß leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich.
2. Segne uns, o Herr, deine Engel stell um uns, bewahre uns in deinem Frieden ewiglich.
3. = 1.
Abkündigungen
Schlußwort
"Merci, daß es dich gibt" -
danke, Gott, daß du uns in diesem Gottesdienst begleitet hast!
"Merci, daß es dich gibt" -
danke, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden für die gemeinsame Zeit!
Einen schönen Festtag wünsche ich Euch und Euren Gästen im Namen Eurer Kirchengemeinde!
Gehet hin unter dem Segen des Herrn!
Segen und gesungenes Amen
Nachspiel (Orgel) und Auszug



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