Gottesdienst

in Gönningen

am 20.8.2000 um 9.30 Uhr

"Sonne"

Vielen Dank meinem Freund und Pfarr-Kollegen Matthias Wagner (Reutlingen, Orschel-Hagen) für die Überlassung der Gebete und die Idee zum Thema!

Orgel-Vorspiel
Votum
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!
einfaches Amen (mit Orgel)
Begrüßung
Von der "güldenen Sonne" werden wir gleich singen -
und damit ist dann auch das Stichwort für diesen Gottesdienst genannt:
vor einem Jahr war die Sonnenfinsternis, die Sie vielleicht miterlebt haben - sie war Thema eines Gottesdienstes hier;
mich hat dieses Thema noch weiter begleitet -
und so soll dieser Gottesdienst unter diesem Stichwort stehen:
die Sonne!
Lassen Sie uns heute Gott feiern, der uns Sonne unseres Lebens ist!
Eingangslied 449,1-3 "Die güldne Sonne"
Psalm 36 = EG 719
Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes
und dein Recht wie die große Tiefe.
Herr, du hilfst Menschen und Tieren.
Wie köstlich ist deine Güte, Gott,

daß Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!

Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses,
und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
Gebet/Stilles Gebet
Gott, du bist kostbar.
Dein Himmel belebt uns. Aus deiner Weite können wir Luft holen.
Deine Sonne wärmt uns. Sie öffnet unsere Poren.
Deine Wolken wölben sich über uns wie eine sachte Decke.
Dein Regen netzt unsre Wangen, daß sie erfrischen.
Du schmückst die ganze Schöpfung mit einem bunten Kleid.
Tieren und Menschen schenkst du darin ihr Zuhause
mit Licht und Schatten,
mit Essen und Trinken,
mit allem, was das Herz erfreut.
Gott, du bist kostbar.
In deinem Licht sehen wir das wahre Licht.
Darum sind wir hier in diesem Gottesdienst.
Wir sind neugierig auf das, was du für uns bereit hältst.
Wir wünschen uns, daß du uns leuchtest wie die Sonne,
daß wir die Wärme spüren, die von dir ausgeht.
Damit wir wachsen können, miteinander und füreinander.
Das wünschen wir uns, Gott.
Was jeder und jedem von uns persönlich wichtig ist, das sagen wir dir im stillen Gebet.
Stilles Gebet
Votum
Danke Gott, daß du für uns da bist,
daß du uns hörst und zu uns sprichst,
daß du uns leuchtest und wärmst wie die Sonne.

Wir loben dich mit unserem Herrn Jesus Christus, deinem Sohn, der mit dir in der Einheit des Heiligen Geistes lebt und wirkt von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.
Schriftlesung aus Mt 17
Präfamen
In Jesus bricht sich das Licht Gottes, das ein verzehrendes Licht ist, herunter -
es bricht sich, damit wir in ihm unser Lebenslicht finden,
ein Licht, das uns alle Tage unseres Lebens begleitet.
Aus dem Matthäus-Evangelium, Kapitel 17.
Text
17:1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg.
17:2 Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
17:3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm.
17:4 Petrus aber fing an und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein!
Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine.
17:5 Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!
17:6 Als das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr.
17:7 Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht!
17:8 Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.
Abschluß
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Er ist das Licht der Welt.
Er ist das Brot des Lebens.
Lob sei dir, Christus.
Amen.
Lied 504 "Himmel, Erde, Luft und Meer"
 
Predigt über "Sonne"
Einleitung
Liebe Gemeinde,
Sommer - das heißt auch: alle reden vom Wetter!

Man stöhnt unter Hitze,

ärgert sich über entgangene Urlaubsfreuden, weil es regnet -

zuviel, zuwenig Sonnenschein -

Angst vor Ozon,

Trübsinn, weil der Himmel schon wieder wolkenverhangen ist.

Alle reden vom Wetter - und damit auch: von der Sonne!
Liebe Gemeinde,
spätestens seit der Sonnenfinsternis, die viele von Ihnen hier in Gönningen und auf dem Roßberg miterleben durften,
spätestens mit diesem 11. August 99 ist mir dieses Selbstverständlichste der Welt, daß die Sonne scheint, zu etwas Besonderem geworden.
Die Sonne hat etwas -
sie hat eine Leuchtkraft, die über das Licht und die Wärme hinausgeht;
sie ist mehr:
sie ist ein Symbol der Lebenskraft,
sie ist damit ein Sinnbild für Gott selbst,
für den Gott, der die Sonne schuf
und der sie sich zum Sinnbild für sich selbst machte.
Durch die Zeiten hindurch haben das die Menschen gespürt,
daß hier Gott selbst aufleuchtet,
seit sie die lebenspendende Macht der Sonne begriffen hatten:
der Ägypter Echnaton,
die Griechen mit Helios,
die Azteken und Inkas,
die Römer, deren Sonnenfest wir sogar unseren Weihnachtstermin verdanken;
und die Japaner haben die Sonne gar auf ihrer National-Flagge,
dort im Land der aufgehenden Sonne.
Liebe Gemeinde,
all das spiegelt sich auch in der Bibel,
all das hat auch zu tun mit dem christlichen Glauben.

Hauptteil
Von der verschwenderischen Gnade Gottes
Liebe Gemeinde,
da steht sie am Himmel:

seit Vier-ein-Halb Milliarden Jahren,
Halbzeit ihrer Lebensdauer;

zwischen Vier-ein-Halb-Tausend und vielen Millionen Grad heiß;

unbeschreiblich groß:
100 Mal zu breit wie die Erde,

8 Minuten braucht der Lichtstrahl von ihr bis er Ihre Haut erwärmt.

Vier Wasserstoff-Atome werden zu einem Helium-Kern verschmolzen - unendliche Fussions-Energie kommt dabei heraus:
Pro Sekunde erreicht uns soviel Energie, wie 150 Millionen von unseren großen Kraftwerken liefern -
gut, daß wir die nicht alle bauen und betreiben müssen.

Und dabei, liebe Gemeinde,
erreicht uns nur ein Halbes Millionstel der Energie, die die Sonne ausstrahlt -
das meiste verströmt sich in ein menschen-leeres Universum.

Das ist Verschwendung!

Das ist wie Gott in seiner verschwenderischen Gnade!

Das ist wie Gott, der uns eine Welt in verschwenderischer Schönheit, Reichtum, Vielfalt zur Heimat gemacht hat!

Es ist ein verschwenderisches Ding, diese Sonne - keine Schwäbin, soviel steht fest!
Es ist ein verschwenderischer Gott, der sich jedes neuen Menschen aufs neue annimmt,
mit ihm, mit Ihnen, seinen Weg geht,
Als Jesus in seiner berühmten Bergpredigt von der Feindesliebe redet,
da spielt er auf diese verschwenderische Gnade Gottes an: (Mt 5,45)
"Er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute
und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte."
In verschwenderischer Großzügigkeit schenkt Gott uns das Leben,
schenkt er uns die Gaben der Natur,
die Kraft unserer Hände und Gedanken -
und es gehört sich so, daß wir uns in dieser Gnade sonnen,
wie jetzt in einem Gottesdienst -
daß wir uns von dieser Gnade bescheinen lassen -
und einige Momente all das hintan stellen, was uns an Zweifeln und Anfragen an diese Gnade auch in den Sinn kommen mag.
Ohne das Licht der Sonne und den Schein dieser Gnade kann kein Mensch leben.

Serotonin heißt der Stoff, den das Sonnenlicht in uns produzieren macht, damit wir nicht trübsinnig werden;

Vitamin D entsteht

und der Sauerstoff wird besser verarbeitet,
wenn wir ein ordentliches Maß Sonne abbekommen.

Es ist eben, als wenn wir in das freundliche Angesicht Gottes schauen,
wenn wir seine Gnade spüren,
wie die Sonne auf nackter Haut:
daß der Trübsinn über unseren eigenen Wert und die eigenen Grenzen,
unsere verpaßten Chancen und mißglückten Unternehmungen überstrahlt werden.
Wie die Sonne sich aufbraucht und verzehrt,
so verliert sich Gott in seinem Sohn Jesus Christus in Liebe an uns -
das heißt:
er verliert sich nicht wirklich darin,
im Gegenteil: er findet sich wirklich darin,
so wie jeder Mensch sich erst in der Liebe findet -
zuerst und zuletzt in der Liebe Gottes!
Vom "kleinen" Menschen
Liebe Gemeinde,
wir leben in gigantischen Zeiten.
Die gigantische Atomkraft entfesselt über Hiroshima,
gebändigt in Kraftwerken;
gigantische Möglichkeiten der Kommunikation - bald auch per Bild-und-Internet-Handy;
gigantische Möglichkeiten der Gentechnik und der Medizin.
Und ich verkneife es mir, von den damit verbundenen Problemen zu reden,
das ist Ihnen allen einigermaßen vor Augen.
Es ist doch zuerst einmal einfach faszinierend, was alles möglich ist und machbar!
Und doch, liebe Gemeinde, wird einem gerade im Blick auf die Sonne klar, wie winzig wir denn doch sind:
abhängig von ihrer Energie,
angewiesen darauf, daß sie uns scheint,
und vielleicht viel mehr beeinflußt, als uns das im Alltag bewußt ist.
In diesen Tagen konnten Sie es sogar auf der Titelseite der Bild-Zeitung lesen:
"Sch
Sommer - Sind diese Sonnenflecken daran schuld?"
In vielen Bereichen der Technik, Meteorologie, Wissenschaft wird es gerade deutlich,
wie sehr uns die Veränderungen auf der Sonne beeinflussen,
Veränderungen, wie es sie beispielsweise alle 11 Jahre gibt mit den vielen Sonnenflecken,
die riesige Energie-Mengen ins Weltall schleudern -
und unser Klima,
vielleicht sogar Befinden,
unsere Satelliten und Funkverbindungen beeinflussen.
Liebe Gemeinde,
was der Mensch hier auf Erden tut und läßt,
wie er Einfluß nimmt,
das ist das eine -
und wir haben uns immer wieder der Verantwortung zu stellen,
daß wir recht auf dieser Erde leben und mit der Schöpfung umgehen.
Aber zugleich müssen wir damit leben lernen,
daß wir wohl längst nicht so wichtig sind, wie wir uns manchmal nehmen,
wie unsere Einfluß-Möglichkeiten vielleicht - zum Guten wie zum Schlechten - oftmals geringer sind, als wir uns eingestehen möchten - auch das erhellt ein Blick auf die Sonne.
Immer, wenn man das lernte und erfuhr, welche Bedeutung die Sonne hat,
da ging das stets mit einer großen Verehrung der Sonne einher.
Wo wir uns als Menschen begreifen, über denen etwas Größeres ist,
die einem Größeren gehören,
da leitet uns das zur Verehrung:
zur Verehrung der Schöpfung,
zur Verehrung des Schöpfers, der uns verschwenderisch mit seiner Gnade beschenkt!
Im Sinnbild der Sonne leuchtet uns Gott mir hellem Angesicht entgegen,
der nicht wie der aztekische Sonnengott Menschenopfer sucht,
sondern der sich uns selbst geschenkt hat in seinem Sohn,
damit wir das wärmende Licht spüren,
das Licht seiner Liebe und Zuneigung!
Von der dunklen Seite der Sonne
Liebe Gemeinde,
wenn der Tag hell ist und die Sonne freundlich,
dann predigt es sich leicht von der Gnade und dem gnädigen Gott.
Aber es ist uns doch auch die dunkle Seite der Sonne bewußt.

Wir wissen von ihrer verzehrenden Macht, die augenfällig in jeder Wüste wird und die wir spüren, wenn uns der Kreislauf vor lauter Hitze Sorgen macht.

Wir wissen von der verzehrenden Macht der Sonne, seit das Ozon-Loch ein Thema ist:
Erst durch das Ozon wurde ja das Leben auf unserer Erde möglich - es vermindert nämlich das Sonnenlicht auf ein für uns erträgliches und zuträgliches Maß.

Unsere Sonnenfinsternis-Brillen haben uns das ja im letzten Jahr ebenfalls im wörtlichen Sinne: vor Augen geführt:
ohne solchen Schutz, der kaum Licht hindurch läßt, machen die Sonnenstrahlen blind.

Die Sonne hat ihre dunkle Seite:
eine Seite, die Tod bringt, wenn man sich ihr ungeschützt aussetzen würde.
Liebe Gemeinde,
Sie kennen vielleicht den berühmten Bibelvers aus dem 121. Psalm:
"Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, daß dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts."
Liebe Gemeinde,
das ist ein Vers, der uns daran erinnern mag, daß auch Gott eine dunkle, uns verborgene und geheimnisvolle Seite hat,
daß wir uns Gott nicht einfach so nahen können.
Wie die Sonne ist er von verzehrender Intensität.
Heiligkeit haben das die Alten genannt.
Man darf ihm nicht zu nahe kommen,
und schon gar nicht ungeschützt -
das hat etwas damit zu tun,
daß wir eben immer beide Personen sind:
"Böse und Gute
Gerechte und Ungerechte" -
wie es in dem Bibelvers heißt.
Wir haben unsere dunklen Seiten,
die das Licht scheuen -
und deshalb können wir nicht mehr einfach in Gottes Licht, seine Heiligkeit treten ohne das Leben zu verlieren -
der liebe Gott war schon immer auch verzehrendes Feuer.
Doch Gott selbst naht sich uns, indem er sein Licht bricht in einem Menschen:
im Menschen Jesus aus Nazareth,
in dem das Licht Gottes, seine Gnade, sich zeigt, aufscheint, aufleuchtet -
und wir dürfen uns selbst in diesem Licht sehen -
und dann sehen wir uns in einem anderen Licht:
daß wir nämlich trotz allem bei Gott sind und er bei uns -
nicht, um uns zu verzehren,
sondern, um uns zu lieben!
Und sein Licht will in jedem Menschen aufscheinen, aufleuchten -
in Ihnen und mir:
"Laßt euer Licht leuchten vor den Leuten!" - sagt Jesus auch in seiner Bergpredigt.
Dazu sind wir da,
dazu sind wir geschaffen:
einander das Licht der Sonne zu reflektieren, herunterzubrechen in unsere Welt, spürbar zu machen;
spürbar vor allem denen, die frieren und schwarz sehen -
ja, denen Gott verdunkelt ist:
"Die Sonne hat der HERR an den Himmel gestellt;
er hat aber gesagt, er wolle im Dunkel wohnen." -
so hat das König Salomo einmal ausgedrückt -
und so ist das ja manche Tage unseres Lebens,
daß auch er selbst, Gott, uns dunkel erscheint,
nur seine dunkle Seite zeigt,
die uns Angst macht,
verunsichert,
traurig.
"Heute hat den ganzen Tag die Sonne nicht geschienen", sagen wir manchmal;
das ist natürlich Quatsch -
aber sie war eben nur hinter Wolken da,
verdunkelt,
aber immer noch so stark, daß es Tag geworden ist,
wenn auch kein Sonnen-Tag,
aber ein Tag, an dem Gottes verschwenderische Gnade noch durch Wolken hindurch die Nacht vertrieben hat.
Wenn wir doch abundzu Licht bringen, dort wo Wolken den Blick trüben!
Schluß
Liebe Gemeinde,
die Sonne bekommt Platz auf der Titelseite der Bild-Zeitung.
Geben wir diesem uralten Sinnbild für Gott Platz in unserem Herzen!
Die Sonne:
Sinnbild für Gott in seiner verschwenderischen Gnade;
sie zeigt mir, wie klein und angewiesen auch wir modernen und hochtechnisierten Menschen sind;
sie zeigt mir ihre und meine dunkle Seite, wie auch Gott eine dunkle Seite hat, wenn mein Tag nicht hell ist, und ich ihn nicht verstehe -
und doch scheint auch dann die Sonne,
und doch ist ER mir selbst dann noch nahe!
Amen.
Orgel-Zwischenspiel
Lied 302,1+2 "Du meine Seele, singe"
Fürbittengebet
Barmherziger Gott,
wir danken Dir für Deine Sonne, die Du über uns scheinen läßt:
Für die Sonne als Wärme- und Energiespender unserer Erde,
aber auch als Ursprung des Lichtes und der Farben in der Natur,
die uns Freude bereiten.
Wir danken Dir für die Ordnung in unserem Sonnensystem
und die Lufthülle unserer Erde,
die der Natur, den Pflanzen, den Tieren und uns Menschen
Lebensraum schafft.
Wir bitten Dich für alle Menschen,
die bewußt oder unbewußt Einfluß auf diese Ordnung nehmen:
Verantwortliche in Politik und Wirtschaft, aber auch für jeden einzelnen von uns:
Schenke Einsicht,
daß diese Ordnung und damit unser Lebensraum
nicht durch kurzsichtiges, eigennütziges Handeln zerstört werden darf.
Barmherziger Gott, wir danken Dir für Deine Sonne, die Du über uns scheinen läßt,
für Wärme und Licht für unseren Körper und unsere Seele,
für die Sonne deiner Gnade,
die du uns in Jesus Christus, deinem Sohn, offenbart hast.
Wir bitten dich für alle, die sich vor Sorgen verzehren,
die unter Unglück, Krankheit und Not leiden,
die keinen Segen in ihren Werken und Taten erkennen können:
komme ihnen nahe mit deiner Gnade.
Barmherziger Gott wir danken Dir für Deine Sonne, die Du über uns scheinen läßt.
Wir danken Dir, daß Du uns immer wieder hilfst,
unsere Schwächen und Grenzen in Deinem Licht neu zu sehen und zu verstehen.
Wir bitten Dich für alle, die an sich selbst zweifeln,
denen Mut und Hoffnung unerreichbar erscheinen,
die gefangen sind in Ängsten und Depressionen,
schenke Ihnen die Kraft und die Zuversicht Deines Lichtes.
Barmherziger Gott, wir danken dir für deine Sonne, die du über uns scheinen lässt,
für die Sonne deiner Gnade, die uns erlöst und befreit aus allen Stürmen,
denen wir in unserem Leben ausgesetzt sind.
Wir bitten dich für alle, die meinen, ihr Kreuz nicht mehr tragen zu können,
die im Elend verkümmern;
für alle, die in den Stürmen des Lebens unterzugehen drohen,
deren Überleben von außen oder von innen bedroht ist:
komme ihnen nahe mit deiner Gnade, schenke ihnen Trost und Hoffnung,
die ihnen Kraft gibt, ihr Leben zu meistern.
Amen.
Vaterunser
Schlußlied 445,1+5+6 "Gott des Himmels und der Erden"
Abkündigungen
"Verleih uns Frieden gnädiglich" EG 421
Segen - dreifaches Amen (mit Orgel)
Nachspiel



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